Flugsicherheit im Tower des Flughafen Leipzig/Halle

Flugsicherheit im Schkeuditzer im Tower des Flughafen Leipzig/HalleLeipzig/Schkeuditz. Der von der Deutschen Flugsicherung (DFS) betriebene Tower am Flughafen Leipzig/Halle soll, Medienberichten zu Folge, in der vergangenen mehrfach nur mit einem Fluglotsen besetzt gewesen sein.


Nach Auskunft eines Sprechers der DFS kam es nur kurzfristig, für den Zeitraum von etwa einer halben Stunde zu Personalengpässen aufgrund krankheitsbedingter Ausfälle des Personals.
“Um die Sicherheit auch weiter gewährleisten zu können, haben wir dann den Verkehr am Flughafen Leipzig/Halle etwas eingeschränkt. In der Regel sitzen aber mindestens zwei Fluglotsen im Leipziger Tower.“, so DFS-Sprecher Axel Raab. Mittlerweile soll der Betrieb aber wieder normal laufen.

Flugsicherheit im Schkeuditzer im Tower des Flughafen Leipzig/Halle

Die Lotzen der DFS im Leipziger Tower sind auch nur für den Flughaben Leipzig/Halle zuständig. Die Überflüge in Deutschland werden zentral koordiniert, daher sind für den Betrieb des Leipziger Flughafen nur zwei Lotzen notwendig. In den Stoßzeiten, die am Airport Leipzig vorrangig in der Nacht sind, versehen aber drei Lotzen in Leipzig ihren Dienst.
Marek Kluzniak, Sprecher des Bundesvorstandes Gewerkschaft der Flugsicherung e.V., kritisierte die geringe Personaldecke bei den Fluglotsen. “Die Lotzen in den Towern haben eine große Verantwortung, daher ist es wichtig, dass sie Job hochkonzentriert ausführen können.“, so Kluzniak. “Das Vier-Augen-Prinzip unabdingbar, um den Passagieren ein Höchstmaß an Sicherheit zu bieten.“

(msc)


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