Telefonwerbung - NEIN DANKE !

Baden-Baden. Die Verbraucherminister der Länder wollen einen  besseren Schutz vor lästiger Telefonwerbung. Fast jeder kennt es, das Telefon klingelt und eine Stimme am anderen Ende versucht Ihnen Lotto, Telefonanschluss oder irgendein Produkt aufzudrängeln und dies meist in einem unpassenden Moment.

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Erneuerbare-Energien-Branche in Sachsen im Aufwind

Dresden. Das Geschäft mit regenerativen in Sachsen entwickelt sich glänzend. Dies geht aus einer Studie hervor, die im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Arbeit erstellt wurde. Demnach kann der Freistaat immer stärker von der deutschlandweit und international steigenden Nachfrage nach sauberen Energielieferanten profitieren. "Im Vergleich zum Jahr 2002 haben sich Beschäftigung und Umsatz in dieser Branche fast vervierfacht", so Wirtschafts- und Arbeitsminister Thomas Jurk (SPD).

Im Bereich der erneuerbaren Energien sind im Freistaat derzeit 4.800 Unternehmen und Anlagenbetreiber mit 6.100 Beschäftigten tätig. Sie erwirtschaften einen Umsatz von mehr als 1,6 Mrd. Euro. Dabei entfallen 1,3 Mrd. Euro Umsatz und 4.700 Beschäftigte auf die 380 Unternehmen, die Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien planen, entwickeln, herstellen und errichten, so die Studie.

(msc)

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Fünfte Pflegemesse in Leipzig

messeneu.jpgLeipzig. Seit gestern hat die Pflegemesse ihre Tore für ein interessiertes Fachpublikum geöffnet. Zu ihrer fünften Auflage weist die Pflegemesse Leipzig mit 336 Ausstellern und 18.500 Quadratmetern Bruttofläche einen Ausstellerrekord auf.  Noch bis morgen sollen die neuesten Produkte rund um die stationäre wie auch die ambulante Pflege vorgestellt werden. Daneben wird es 75 Workshops und Seminare im Kongressprogramm sowie über 100 Kurzvorträgen in der Fachmesse geben. Damit zählt die Fachmesse zu den größten Fortbildungsveranstaltungen für die "ganze" Pflege in Deutschland. Erwartet werden zu der Messe rund 15 000 Fachbesucher.

(msu) 

Sachsen LB: Finanzministerium dementiert "Die Welt"- Bericht

sachsenlb.jpgDresden. Das sächsische Finanzministerium hat die Berichterstattung in der Tageszeitung Die Welt dementiert. Diese hatte gestern geschrieben, dass  Land und die Sachsen-Finanzgruppe bis Ende 2010 für alle anfallenden Risiken haften. Für die irische Tochter, welche die Krise mit ihren Spekulationen auf dem amerikanischen Immobilienmarkt ausgelöst hatte, haftet das Land sogar dauerhaft, so Die Welt. Die Aussage, dass Sachsen für die irische Tochter dauerhaft hafte sei "schlichtweg falsch", so dass Finanzministerium. 

Weiterhin würde übersehen, "dass ab der geplanten Übernahme der Sachsen LB als unselbständige Tochter der LBBW (Anfang 2008) – wie bei jeder Gewährträgerhaftung – zunächst das Unternehmen – dann also die LBBW - alles tun muss, um Verbindlichkeiten zu erfüllen, bevor diesbezüglich die Gewährträgerhaftung zum Tragen kommt. Aus den Sachverhalten ein Milliardenrisiko für den Freistaat abzuleiten, entbehrt daher jeder Grundlage."

Nach Ansicht des Finanzministeriums sei der Kaufvertrag "ein fairer Ausgleich und kein Verhandlungsdiktat."

(mkr)

Dresden Gewinner des Städte Rankings

Markt und Altes Rathaus LeipzigBerlin/Köln. Dresden schnitt beim beim vierten Großstadt-Ranking 2007 von Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und WirtschaftsWoche glänzend ab. Die Stadt errang den ersten Platz im Dynamikranking. In keiner deutschen Großstadt entwickelte sich im Zeitraum 2001 bis 2006 die Wirtschaft besser als in der sächsischen Hauptstadt. Aber auch Leipzig schnitt beachtlich ab. Die Messestadt findet sich unter den deutschen Top Ten der Wirtschaftsdynamik auf Platz 7.

 

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Nur noch drei Bieter für Stadtwerke Leipzig im Rennen

Stadtwerke LeipzigLeipzig. Der Verkauf des 49,9 Prozent-Anteils an den Stadtwerken Leipzig geht offenbar in die Schlussrunde. Wie die Leipziger Volkszeitung (LVZ) in ihrer Freitagsausgabe berichtet, stehen offenbar nur noch drei Bieter zur Auswahl. Hierbei handelt es sich um die EnBW Energie Baden-Württemberg AG, den französische Versorgungskonzern Veolia Environnement und den zum Suez-Konzern gehörende Energieversorger Electrabel.

Wie die LVZ weiter berichtet, sollen die Verhandlungen bereits in der kommenden Woche beginnen.  Der Kaufpreis soll 360 Millionen Euro betragen. Mitte November will der Stadtrat über den Verkauf entscheiden. 

Gegen den Verkauf sammelt eine Bürgerinitiative bereits Unterschriften für einen Bürgerentscheid. Voraussetzung für einen solchen Bürgerentscheid ist ein Bürgerbegehren, das von mindestens 25.000 Leipzigerinnen und Leipzigern unterzeichnet werden muss.

(msu)

Wirtschaftsdelegation zu Gast in Italien

Leipzig. Uwe Albrecht will die Kontakte nach Italien ausbauen. Der Wirtschaftsbürgermeister und die ihn begleitende Wirtschaftsdelegation reisen in die Städte Udine, Pordenone und Turin. Bürgermeister Uwe Albrecht: "Zweck der Reise ist es, Unternehmern und Politikern aus den entsprechenden Regionen den Wirtschaftsstandort Leipzig näher zu bringen. Wir möchten möglichst viele Unternehmergespräche mit dem Ziel der Ansiedlung in Leipzig führen. Hierbei können wir sehr gut auf die vorangegangenen Kontakte und Gespräche zur Suche nach potenziellen Investoren aufbauen". 

Der Besuch findet -ebenso wie die Vorbereitung- gemeinsam mit Vertretern der Italienischen Handelskammer und der Leipziger Messe statt.

(msu) 

Retten, was zu retten ist

Jurk zu Gesprächen in Baden-Württemberg

 

Sachsen LB LeipzigDresden.  Sachsens Wirtschafts- und Arbeitsminister Thomas Jurk (SPD) nach Stuttgart aufgebrochen, um dort mit seinem Baden-Württemberger Amtskollegen Ernst Pfister und dem Vorstand der Baden-Württemberger Landesbank LBBW, Joachim E. Schielke, Gespräche über die Zukunft der Sachsen LB zu führen. "Mir ist wichtig, dass unsere Unternehmen vom neuen starken Partner der Sachsen LB profitieren können. Ich erhoffe mir einen positiven strukturpolitischen Effekt, das gilt vor allem für den Mittelstand in Sachsen, aber auch bei der Umsetzung von Projekten zur Wirtschaftsförderung.", so Jurk.

Mit den Festlegungen in der Grundlagenvereinbarung seien dazu bereits die richtigen Weichen gestellt: Das Geschäft der Sachsen LB im Kernmarkt Sachsen soll ausgebaut, die Sachen LB zum Kompetenzzentrum der Gruppe Osteuropa entwickelt und der Standort Leipzig mit seinen Mitarbeitern erhalten werden.

Die letztendlichen Entscheidungen über die Ausrichtung der Bank und die Zukunft ihrer Mitarbeiter werden jetzt aber wohl nicht mehr in Dresden, sondern in Stuttgart getroffen. Diese hatten die Sachsen LB für einen Kaufpreis von rund 300 Millionen Euro übernommen, nachdem diese wegen der Krise auf dem US-Amerikanischen Immobillienmarkt in Schieflage geraten war.

(msu)

Bundesbank feiert 50. Geburtstag

BundesbankLeipzig. In der Hauptverwaltung der Bundesbank in Leipzig begannen gestern die Feierlichkeiten zu ihrem 50-jährigen Bestehen. Das Institut, welches 1957 mit dem Auftrag "die Währung zu sichern" gegründet wurde, wurde von hochkarätigen Gästen aus Wirtschaft und Politik gewürdigt.

Und so ließ es sich auch Sachsens Ministerpräsident Milbradt nicht nehmen, ein paar Worte zu verlieren. Als er jedoch die Krise um die schwer angeschlagene Sachsen LB ansprach erntete er bestenfalls ein schmunzeln, als er behauptete, man habe die Krise in Sachsen "Professionell angepackt". Das die Krise noch längst nicht ausgestanden ist, verschwieg Milbradt. Nicht nur die Mitarbeiter des Institut müssen um ihren Arbeitsplatz bangen, auch die große Koalition in Dresden und damit auch Milbradt stehen vor einer ungewissen Zukunft.

(msc)

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