EU-Kommission genehmigt Ausbau der Dresdner AMD Chipfabrik

Die EU Kommission hat den Ausbau der Dresdner AMD Chipfabrik genehmigt. In einer ersten Reaktion begrüßte Ministerpräsident Milbradt das Brüsseler Votum mit den Worten: "Heute ist einmal mehr ein Tag zur Freude für ganz Sachsen. AMD stärkt mit einer Investition von etwa 2,2 Milliarden Euro den sächsischen Wirtschaftsstandort. Dies ist auch ein gutes Signal für andere Investoren, an einem der weltweit führenden Mikroelektronikstandorte sowie in einer der dynamischsten Regionen im Herzen Europas zu investieren." Die Entwicklung der Mikroelektronik in Sachsen ist eine Erfolgsgeschichte. Mehr als 26.000 Arbeitsplätze finden heute Beschäftigung in dieser Branche. Über 250 Unternehmen erwirtschaften jährlich einen Umsatz von 3,5 Milliarden Euro. Vor allem das Fachkräftepotenzial und das hervorragende Zusammenwirken zwischen Verwaltung und Unternehmen waren bislang Garanten für die Entwicklung des sächsischen Standortes.

Bei aller Euphorie dürfe aber die fortschreitende Globalisierung und ihre Folgen nicht aus dem Blick verloren gehen, so Milbradt. Denn Erfolge lassen sich nicht einfach in die Zukunft fortschreiben. „In der Mikroelektronik erfolgt die Entscheidung über Investitionen anhand eines internationalen Maßstabes, der zu einem harten Wettbewerb der welt¬weiten Standorte untereinander führt. Mit Blick auf konkurrierende Standorte in den USA und Asien ist es erforderlich, dass die Rahmenbedingungen für Investitionen in Europa konkurrenzfähig sind“ sagte Ministerpräsident Milbradt.
(msu)

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