Beck fühlt sich bei Verdi "ein bisschen daheim"

Leipzig. Mit einem klaren Bekenntnis  zur "Agenda 2010" tart SPD Chef Kurt Beck heute vor den Verdi Bundeskongress in Leipzig. Sie habe "entscheidend dazu beigetragen, dass wir heute eine Million weniger arbeitslose Menschen haben". Allerdings müsse der Agenda-Prozess weiter entwickelt und verändert werden.

Für dieses Statement erntete Beck viel Unmut. Ansonsten wurde Beck von den Gewerkschaftlern freundlich empfangen, auch weil er Verdi in vielen Punkten entgegenkam. So sprach er unter Anderem davon, die Mitbestimmung müsse noch ausgebaut werden, weil eben "viele Unternehmen sich europäisch aufstellen". Auch das gewerkschaftliche Ziel eines gesetzlichen Mindestlohns unterstützte Beck. Für die Briefzusteller sei er bis zum 1. Januar 2008 sicherzustellen, so der SPD Chef. Weiterhin fühle er sich beim Verdi Bundeskongress "Ein bisschen daheim". Beck erinnerte sich an die eigene Teilnahme an früheren Gewerkschaftstagen. Im übernächsten Jahr werde er als ver.di-Mitglied für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

(mkr) 

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