Der Streit zwischen der Bahn und Gewerkschaft der Lokomotivführer geht in die nächste Runde

BahnDie Friedenspflicht der GDL galt bis Ende September, in dieser Zeit wollten Bahn und Gewerkschaft einen Ausweg aus dem Tarifkonflikt am Verhandlungstisch finden. Die Bahn signalisierte, mit der Gewerkschaft GDL über einen eigenen Tarifvertrag zu verhandeln. Diese Verhandlungen gelten nun als gescheitert.

 

Das Moderatorenverfahren mit Heiner Geißler und Kurt Biedenkopf wurde von den Streitparteien als ein guter Ausgangspunkt für einen Kompromiss gesehen.
Jedoch ist das nun durch die DB vorgelegte Angebot für die GDL nicht akzeptabel, denn anders als bei Eröffnung der Gespräche, will die Bahn nun keinem eigenen Tarifvertrag für das Fahrpersonal zustimmen. Dieses war und ist wiederum eine essenzielle Forderung der GDL.

Auf der GDL-Homepage sieht die Reaktion eindeutig aus:

“Sollte der Bahnvorstand dieses bis zum 30. September 2007 weiterhin ignorieren, muss ihm wohl Anfang Oktober mit Streiks auf die Sprünge geholfen werden!“


Nun werden sich die Bahnkunden wieder auf arbeitskampfbedingte Einschränkungen einstellen müssen.

(msc)

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.