Sachsen LB: Finanzministerium dementiert "Die Welt"- Bericht

sachsenlb.jpgDresden. Das sächsische Finanzministerium hat die Berichterstattung in der Tageszeitung Die Welt dementiert. Diese hatte gestern geschrieben, dass  Land und die Sachsen-Finanzgruppe bis Ende 2010 für alle anfallenden Risiken haften. Für die irische Tochter, welche die Krise mit ihren Spekulationen auf dem amerikanischen Immobilienmarkt ausgelöst hatte, haftet das Land sogar dauerhaft, so Die Welt. Die Aussage, dass Sachsen für die irische Tochter dauerhaft hafte sei "schlichtweg falsch", so dass Finanzministerium. 

Weiterhin würde übersehen, "dass ab der geplanten Übernahme der Sachsen LB als unselbständige Tochter der LBBW (Anfang 2008) – wie bei jeder Gewährträgerhaftung – zunächst das Unternehmen – dann also die LBBW - alles tun muss, um Verbindlichkeiten zu erfüllen, bevor diesbezüglich die Gewährträgerhaftung zum Tragen kommt. Aus den Sachverhalten ein Milliardenrisiko für den Freistaat abzuleiten, entbehrt daher jeder Grundlage."

Nach Ansicht des Finanzministeriums sei der Kaufvertrag "ein fairer Ausgleich und kein Verhandlungsdiktat."

(mkr)

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