Agrarminister Tillich: Sachsens Landwirte können mit Ernte zufrieden sein

Dresden. Die Landwirte in Sachsen haben ihre Getreide- und Rapsernte weitgehend abgeschlossen. Wie das Umwelt- und Landwirtschaftsministerium heute mitteilte, liegen die Erträge bei Weizen – der Hauptgetreideart in Sachsen – leicht über den Mengen des Vorjahres. Bei Roggen und Raps hingegen wurde etwas weniger geerntet als im langjährigen Mittel. „Alles in allem können die sächsischen Bauern mit der diesjährigen Ernte zufrieden sein“, so Agrarminister Stanislaw Tillich. Natürlich gebe es regional Unterschiede.

Insgesamt wurden von rund 386.000 Hektar Anbaufläche 2,3 Millionen Tonnen Getreide geerntet. Der durchschnittliche Ertrag liegt in diesem Jahr nach der vorläufigen Ernteeinschätzung mit 59,7 Dezitonnen pro Hektar (dt/ha) rund sechs Prozent über dem Vorjahresergebnis. Das langjährige Mittel liegt bei 60 dt/ha. Wie Tillich betonte, können Rückgänge bei der Menge durch deutlich gestiegene Preise ausgeglichen werden. Der Minister verwies jedoch darauf, dass die Preisentwicklung für manche Unternehmen auch eine Kehrseite habe: „Für Betriebe mit Tierhaltung, die zu großen Teilen Futter zukaufen müssen, ist die Situation problematisch.“

Für die einzelnen Getreidearten stellt sich das Bild wie folgt dar: Auf etwa 180.000 Hektar wurde Weizen angebaut. Der vorläufige Ertrag liegt bei 66,5 dt/ha (Vorjahr: 61,26 dt/ha). Auch bei der Gerste wird es eine Steigerung zum Vorjahr geben: 58,3 statt 54,83 dt/ha lautet das Ergebnis. Beim Raps sank der durchschnittliche Ertrag von 34 dt im vorigen auf 31,9 dt/ha in diesem Jahr.

(SMUL) 

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