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Norwegen gewinnt olympisches Frauen-Handballturnier in London

am . Veröffentlicht in Olympia

Norwegen gewinnt olympisches Frauen-Handballturnier in LondonLondon. Der Titelverteidiger und amtierende Welt- und Europameister Norwegen hat sich im olympischen Handballturnier der Frauen durchgesetzt und schlug im Finale Montenegro mit 26:23 (13:10).

 

 

 

 

 


Auf dem Weg ins Finale tat sich Titelverteidiger Norwegen allerdings sehr schwer. Die Vorrunde überstanden die Norwegerinnen um die Welthandballerin 2011, Heidi Löke, nur als Gruppenvierte, unterlagen dort Frankreich und Spanien. Ähnlich erging es Montenegro, das in seiner Gruppe nur Siege gegen Angola und Großbritannien errang und ebenfalls nur vierter wurde. Im Viertelfinale traf Norwegen auf Brasilien und hatte Mühe, das Halbfinale zu erreichen. Nach der Halbzeitführung von 13:9 konnten die Brasilianerinnen ihren Vorsprung sogar ausbauen und führten kurz nach der Pause mit 15:9. Erst in der 52.Minute konnte Norwegen ausgleichen und in den letzten Minuten ihr Weiterkommen sichern. Im Halbfinale gegen Südkorea ließ Norwegen dann nichts anbrennen und gewann deutlich mit 31:25.
Montenegro traf im Viertelfinale auf den WM-Zweiten Frankreich. In einer bis zur letzten Sekunde spannenden Partie gewann Montenegro durch einen verwandelten Siebenmeter bei auslaufender Spielzeit mit 23:22. Im Halbfinale wartete mit dem WM-Dritten Spanien ein weiterer schwerer Gegner auf Montenegro. Auch dieses Spiel gewann Montenegro mit einem Tor und stand so als Zehnter der WM 2011 überraschend im Finale gegen Norwegen.
Bis kurz vor Ende der ersten Hälfte des Finals erlebten die Zuschauer wiederum ein enges Spiel. Montenegro führte zunächst, da die Norwegerinnen immer wieder an der Torfrau Montenegros, Sonja Bajaktarovic, scheiterte. Bis zum Ende der ersten Halbzeit konnte sich Norwegen aber eine 13:10-Führung herausspielen und schien das Spiel in den Griff zu bekommen. Montenegro startete nach der Pause aber seine Aufholjagd und wurde in der 47.Minute durch den 19:19-Ausgleich von Katarina Bulatovic, mit 10 Treffern erfolgreichste Werferin des Spiels, belohnt. Letztendlich siegte die erfahrenere norwegische Mannschaft gegen das junge Team Montenegros mit 26:23. Mit seinen guten Spielen meldete Montenegro auch seine Ambitionen für die Europameisterschaft 2012 in Serbien an. Katarina Bulatovic wurde mit 53 Toren erfolgreichste Werferin des Turniers in London, ihre Mannschaftskollegin Bojana Popovic folgte mit 46 Treffern auf Platz 2 der Torschützenliste.
Im Spiel um Bronze gewann Spanien gegen Südkorea nach zwei Verlängerungen mit 31:29. Die deutsche Nationalmannschaft hatte sich nicht für Olympia 2012 qualifizieren können.
Am heutigen Sonntag spielen Schweden und Frankreich um den Olympiasieg bei den Männern.

(ine)

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