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Uni-Riesen Leipzig unterliegen Stahnsdorf in Overtime

am . Veröffentlicht in Basketball

Uni-Riesen Leipzig unterliegen Stahnsdorf in OvertimeLeipzig. Nach einem hochklassigen Spiel mussten sich die Uni-Riesen Leipzig den Gästen von Eintracht Stahnsdorf nach Verlängerung mit 91:98 geschlagen geben.

 

 

 

 

Die Zuschauer in der fast ausverkauften Kleinen Arena sahen ein bis zum Ende spannendes Spiel, in dem sich beide Mannschaften nichts schenkten. In den 45 Spielminuten wechselte die Führung 13 Mal, acht Mal glichen die Kontrahenten zum Unentschieden aus.
Dabei begann das Spiel, die im Publikum wieder durch Leipziger Sportprominenz der LE Volleys und des HC Leipzig unterstützt wurden, durchaus erfolgversprechend. Das erste Viertel, über weite Strecken durch Nervosität auf beiden Seiten geprägt, entschieden die Leipziger in den letzten Minuten deutlich mit 21:16 für sich. Im zweiten Viertel begannen die Gäste druckvoll, doch die Leipziger Verteidigung behielt das Spiel im Griff, nach drei Minuten führte Leipzig weiter mit fünf Punkten (29:24). Dann riss der Spielfaden und das Viertel geriet zu einer kleinen Katastrophe. Stahnsdorf gewann jetzt fast jeden Rebound und ging mit verbleibenden dreieinhalb Minuten mit 34:37 in Führung. Den Vorsprung baute Eintracht bis zum 34:42 aus, zur Halbzeitpause führte Stahnsdorf mit 40:46.
“Sechs Punkte sind im Basketball nichts!“, verkündete der Hallensprecher zu Beginn der zweiten 20 Minuten. Das Publikum erkannte nun wohl, dass die Uni-Riesen seine Unterstützung brauchten und peitschten auf den Rängen stehend die Leipziger Basketballer nach vorn. Nach dem Spiel dankte Coach Dimitris Polychroniadis für diesen Einsatz: “Wenn die Zuschauer solche Stimmung machen, zieht das Team immer Motivation und Energie daraus.“ Und so kämpften siech die Uni-Riesen wieder an die Gäste heran, beim Stand von 57:57 in der sechsten Minute des Viertels kippte das Spiel wieder und die Leipziger konnten ihren Lauf zur Führung von 67:64 Ende des dritten Viertels nutzen. Was folgte war ein offener Schlagabtausch, der von den Verteidigungsbemühungen beider Mannschaften dominiert wurde. Ganze 15 Punkte erzielten die Gastgeber im letzten Viertel, Stahnsdorf machte es mit 18 nicht viel besser. Als wenige Sekunden vor dem Ende des Viertels die Uni-Riesen beim Stand von 82:82 noch einmal in Ballbesitz kamen hoffte die Halle auf den hart erkämpften Sieg – doch der Wurf von Kranz traf nur den Ring, die Teams mussten in die Verlängerung.
In der Verlängerung hatten die Uni-Riesen, denen jetzt wegen jeweils fünf Fouls auch Pratt, Beier und Scholz fehlten, nichts mehr zuzusetzen. Stahnsdorf entschied die fünf Minuten klar mit 9:16 für sich und konnte mit einem 91:98-Sieg im Gepäck nach Hause fahren.
Betrachtet man die Statistik des Spiels, so sind zwei Details ausschlaggebend für den kleinen Unterschied nach 45 Minuten. Zum einen gelang es den Leipzigern nicht, mehr als die Hälfte seiner Würfe im Korb unterzubringen. Ganze 43 Prozent betrug die Wurfquote, Stahnsdorf wies immerhin 53 Prozent auf. Größer war der Unterschied im Reboundverhalten. 24 Leipziger Rebounds standen 43 Rebounds der Gäste gegenüber.
Das nächste Heimspiel der Uni-Riesen ist schon am kommenden Samstag, wieder 18 Uhr in der Kleinen ARENA Leipzig. Zu Gast sind dann die Ligazweiten aus Herten.

Uni-Riesen Leipzig: Pratt (10 Punkte), Kranz (21), Heinrich, Spalke (2), Beier (3), Hohlfeld, Morinia (27), Scholz (6), Woamey, Schweiger (2), Schirmer (20), Neuschl

(ssc)

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