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Der Freistaat Sachsen bringt den Kinderschutz ein Stück nach vorn

am . Veröffentlicht in Politik

Der Freistaat Sachsen bringt den Kinderschutz ein Stück nach vornDresden. Am Dienstag wurde vom Kabinett der Entwurf des Gesetzes zur Förderung der Teilnahme von Kindern an Früherkennungsuntersuchungen beschlossen. Es werde so das gesunde Aufwachsen von Kindern in Sachsen weiter gestärkt.



“Zukünftig werden Eltern, die mit ihrem Kind - aus welchem Grund auch immer - nicht an den Früherkennungsuntersuchungen U3 bis U7a teilgenommen haben, von den Gesundheitsbehörden eine Erinnerung erhalten, die auf die Bedeutung der jeweiligen Untersuchung aufmerksam macht“, betonte Sozialministerin Christine Clauß. Die vom Gesetz genannten Früherkennungsuntersuchungen U3 bis U7a eignen sich nach Ansicht der Ministerin besonders gut. Es sollen somit die eventuell vorliegenden Erkrankungen, Auffälligkeiten und Bedürfnisse in der frühen kindlichen Entwicklung erkannt werden, aber auch um mögliche Überforderung von Eltern oder Risikofamilien wahrzunehmen und geeignete Hilfsangebote zu unterbreiten.
Die größte Anzahl der Eltern nehmen ihre Aufgaben sehr verantwortungsbewusst wahr. In Einzelfällen können Eltern überlastet und mit der Erfüllung ihrer Sorgepflichten überfordert sein. “Dieser Umstand erfordert ein erhöhtes Maß an öffentlicher Verantwortung. Durch die frühe Vorsorge kann Entwicklungsverzögerungen oder drohenden Behinderungen durch entsprechende Frühbehandlung oder Frühförderung entgegengetreten werden“, so Clauß.

Die Verabschiedung des Gesetzesentwurfs wurde dem Landtag zugeleitet. Er ist ein weiterer Baustein des bereits in großen Teilen laufenden sächsischen Handlungskonzeptes für einen präventiven Kinderschutz. Mit einer Verabschiedung ist in den nächsten Monaten zu rechnen.

(ssc)

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