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3. Sächsischer Altenhilfekongress in Leipzig

am . Veröffentlicht in Politik

Leipzig. Am gestrigen Mittwoch begann im Congress Center Leipzig der 3. Sächsische Altenhilfekongress Thema des Kongresses ist die Krankheit Demenz. Der Kongress wurde von der Staatsministerin Christine Clauß eröffnet. Die Krankheit Demenz betrifft sowohl die erkrankten Personen, aber auch deren Angehörigen und den professionellen Pflegenden.


Gemeinsam mit zahlreichen Fachleuten aus Theorie und Praxis beleuchtete der Kongress in Fachvorträgen und Praxisforen das Thema Demenz. Gerade dieses Thema ist in den neuen Bundesländern mit den bundesweit höchsten Altersdurchschnitten in besonderem Maße gedrängt worden. Es sind etwa 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem ganzen Bundesgebiet angereist.  Die Ministerin sagte auf dem Kongress „Sauber, sicher, satt – das reicht nicht! Wir benötigen neue Maßstäbe für das Leben Demenzkranker“. Schon heute seien in ganz Deutschland etwa eine Millionen Menschen an Demenz erkrankt. Die Zahl wird in Zukunft zunehmen, so die Ministerin weiter. Der Kongress verfolge vor allem zwei Zielstellungen.  Erstens das Bewusstsein für die Krankheit Demenz zu schärfen und über Möglichkeiten zu sprechen, wie Betroffene, Angehörige und die professionell Pflegenden besser unterstützt werden können.

In der Vergangenheit wurden zwar die Rahmenbedingungen geändert, aber die Betreuung und Versorgung an Demenz erkrankter Menschen im Pflegeweiterentwicklungsgesetz, ist in Bewegung gekommen.  Es ist auch erforderlich neue Konzepte, neue Ideen, neues Engagement. Die Ministerin Christine Clauß appelliert auch, dass neue Netzwerke geschaffen werden müssen. Das vorrangige Ziel sei nach wie vor die Vernetzung der Ideen. „Wir brauchen Ideen in Sachen Kommunikation mit den Demenzkranken. Wir benötigen neue Aspekte zur Entlastung der pflegenden Angehörigen und der professionell Pflegenden und bedürfen neue Impulse zu baulichen Konzepten, so die Ministerin weiter. Über neue Aspekte sollte man in Verbindung in der Sterbebegleitung Demenzkranker  berücksichtigen. Wir müssen kooperieren und informieren“, so Christine Clauß.
Dies liege im Interesse der Kranken und ihrer Familien, für die es immer noch viel zu schwierig sei, die richtige Hilfe zu finden. „Wir brauchen Netzwerke, die den Betroffenen Hilfe aus einer Hand gewähren“, sagte Christine Clauß.

(ssc)

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