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EU-Glühlampenverbot - Strom sparen für den Klimaschutz

am . Veröffentlicht in Politik

EU-Glühlampenverbot - Strom sparen für den KlimaschutzBrüssel/Berlin. Am heutigen Montag wird in Brüssel über ökologische Mindestanforderungen an die Haushaltsbeleuchtung abgestimmt. Die EU-Kommission hat im Rahmen der “Ökodesign-Richtlinie“ einen Entwurf vorgelegt, wie Glühlampen nach und nach durch andere Leuchtmittel ersetzt werden sollen.




Nach dem Vorschlag der Kommission sollen matte Lampen, die schlechter sind als Energieeffizienzklasse A, ebenso wie klare 100-Watt-Glühlampen ab September 2009 schrittweise aus dem Handel genommen werden. Hingegen sollen klare 60-Watt-Glühlampen erst ab September 2011 aus dem Handel genommen werden. Das Gesamtkonzept soll erst im Jahr 2016 in Kraft treten. Vielen geht diese Entwicklung zu langsam voran, Andere sehen dies als einen ersten wichtigen Schritt in die Richtige Richtung.
Die alternativen Lichtquellen, wie z.B. Kompaktleuchtstofflampen, die im Allgemeinen als “Sparlampen“ bezeichnet werden, sind schon wegen ihres niedrigeren Energieverbrauches, auf dem Vormarsch. Mittlerweile sind die Energiesparlampen auch preislich attraktiv geworden. Zudem ist das Einsparpotential auf der Stromrechnung deutlich spürbar.

EU-Glühlampenverbot - Strom sparen für den Klimaschutz


Auch der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sieht in dem Glühlampenverbot eine richtige Entscheidung für den Klimaschutz. "Damit umweltfreundliche Alternativen schneller zum Durchbruch kommen, ist es sinnvoll und notwendig, Produkte mit extrem schlechter Ökobilanz zu verbieten. Die alte Edisonsche Glühlampe, die nur fünf Prozent der eingesetzten Energie in Licht umwandelt, gehört unbedingt dazu", sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. "Aber auch für andere Energiefresser wie Heizpilze, Nachtspeicherheizungen oder Standby-Schaltungen sind Verbote sinnvoll.", so Weiger weiter.
Der Umweltverband forderte aber auch gleichzeitig zu dem Verbot der Glühlampen, dass die Ökobilanz der Energiesparlampen deutlich verbessert werden muss. Im speziellen müssten die Quecksilbergehalte in diesen Lampen von den Herstellern weiter reduziert werden. Ebenfalls müssen im Handel geeignete Rücknahmesysteme sichergestellt sein, dass die ausgedienten Lampen als Sondermüll erfasst würden oder auf dem Wege der Rohstoffrückgewinnung recycelt werden.
In Taschenlampen werden vielfach schon LED´s verwendet, die sich neben dem geringen Energieverbrauch auch durch eine sehr hohe Lebensdauer auszeichnen. Ein weiterer Pluspunkt für die LED ist die Größe, wie man an den Miniaturtaschenlampen schon erkennen kann.
Der Trend geht zum Energiesparen, wenn schon nicht aus dem Bewusstsein der Verantwortung für unsere Umwelt, dann zur Schonung des eigenen Geldbeutels.

(ssc)  

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