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Testlauf zur Einführung der elektronischen Gesundheitskarte in Sachsen

am . Veröffentlicht in Politik

Testlauf zur Einführung der elektronischen Gesundheitskarte in SachsenDresden. Im Freistaat wird seit Juni vergangenen Jahres die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) getestet. Daran nehmen 25 niedergelassene Ärzte, 29 Apotheken und das Klinikum Löbau-Zittau teil. Sie überprüfen seither die Funktionalitäten der zukünftigen elektronischen Gesundheitskarte.



Nach Angaben des Gesundheitsministeriums werden dabei das Auslesen von Versichertendaten, das Schreiben des elektronischen Rezeptes auf die Gesundheitskarte, das Lesen der Verordnung in den Apotheken und das Lesen und Schreiben des Notfalldatensatzes bei Ärzten und im Krankenhaus mit der neuen Technik intensiv überprüft.

Testlauf zur Einführung der elektronischen Gesundheitskarte in Sachsen

Gesundheitsministerin Christine Clauß ließ sich dazu in dieser Woche einen Zwischenstand abgeben. "Es ist gut zu wissen, dass solch ein Team vor Ort mit Ärzten und Apothekern engagierte Arbeit leistet. Ich freue mich, dass die Tests zur Einführung der elektronischen Gesundheitskarte in der sächsischen Testregion erfolgreich verlaufen und die Vorbereitungen zu den ersten Onlineanwendungen – der Aktualisierung der Versichertendaten - voranschreiten," sagte die Ministerin bei der Präsentation der Musterumgebung im regionalen Projektbüro.

Es ist ein umfangreicher Testlauf, an dem auch 11.320 Versicherte teilnehmen. Seit Jahresbeginn wurden 9.400 Gesundheitskarten eingelesen, über 1.800 eRezepte geschrieben, davon 1.100 eRezepte in den Apotheken eingelöst und 120 Notfalldatensätze erzeugt. "Die Tests verlaufen gut und das Verfahren wird akzeptiert, das zeigt sich auch darin, dass nur sehr wenige Fehler, bedingt durch Stromausfälle oder fehlerhafte Updates, aufgetreten sind", zeigte sich die Gesundheitsministerin beeindruckt.

(ssc)

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