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Kurt Beck-Besuch in Halle verursacht Streit mit CSU

am . Veröffentlicht in Politik

Kurt Beck-Besuch in Halle verursacht Streit mit CSUHalle/München. Nach dem Besuch von Kurt Beck in Halle sieht sich der SPD-Chef recht unqualifizierten Bemerkungen aus Bayern ausgesetzt. CSU-Generalsekretärin Christine Haderthauer Becks Besuch eine Verhöhnung der Stasi-Opfer genannt.

"Dass Beck ein ehemaliges Stasi-Gefängnis besucht, während Ypsilanti ein Bündnis mit den SED-Nachfolgern schmiedet, ist der Gipfel der Heuchelei. Damit verhöhnt Beck die Opfer der Stasi...", hatte Haderthauer nach Aussage aus CSU-Parteikreisen gesagt. SPD-Chef Beck wehrte sich gegen die Angriffe aus München und nannte den vorgeschobenen Vergleich und das Benehmen der CSU-Generalsekretärin als "richtiggehend widerlich".


Beck war am gestrigen Montag im einstigen Stasigefängnis "Roter Ochse" zu Besuch um den Stasiopfern zu gedenken. Die Vorwürfe aus Bayern zielen dabei ins Leere und verschiedene Menschen in Ost- und Westdeutschlands wehren sich gegen die Gleichstellung von Linkspartei und Stasi. Die Partei "die LINKE" sei, unabhängig davon, ob man sie nun möge oder nicht, ein Zusammenschluss aus zwei Parteien, zum Einen der WASG (Arbeit & soziale Gerechtigkeit – Die Wahlalternative) und zum anderen der PDS (Partei des Demokratischen Sozialismus), hieß es. Die WASG, aus deren Mitgliedern sich die hessische Linkspartei rekrutiert, sei aber erst nach 1990 gegründet worden, nämlich 2004 in Nürnberg, so ein empörter Bürger gegenüber Leipzig-Seiten. Die CSU solle sich lieber ihrer eigenen Geschichte stellen.Schließlich habe der ehemalige Vorsitzende der Partei, Fran-Josef Strauß, bis dahin ein entschiedener Gegner jeglicher Annäherung an die DDR, 1983 überraschend einen Milliardenkredit an die DDR vermittelt.

(msc)

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