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Wahlbeteilung auf Rekordtief in Sachsen

am . Veröffentlicht in Politik

Wahlbeteilung auf Rekordtief in SachsenDresden. Die Wahl von Sachsens Sozialministerin Helma Orosz zur neuen Dresdner Oberbürgermeisterin wird überschattet von einem Rekordtief bei der Wahlbeteiligung. Orosz erzielte beim zweiten Wahldurchgang am Sonntag einen zwar eine klare Mehrheit, wenn man sich das Interesse der Wähler an den Wahlen anschaut, sollten bei der Politik die Alarmglocken läuten.

 

Mit 64,04 Prozent der an der Wahl teilnehmenden Wählerstimmen, konnte Helma Orosz reell aber nur knapp 22 Prozent der wahlberechtigten Dresdner dazu bewegen ihre Stimme für ihre neue Oberbürgermeisterin abzugeben.
Bei dieser geringen Beteiligung der Dresdner von einem “beeindruckenden Votum der Dresdner“ zu sprechen, wie es die neue Oberbürgermeisterin der Landeshauptstadt tat, kann man nur im Raum stehen lassen. Im Vergleich zum ersten Wahlgang ist die Wahlbeteiligung nochmals gesunken.

Wahlbeteilung auf Rekordtief in Sachsen

Auch im restlichen Teil des Freistaates konnten die Kandidaten ihre potentiellen Wähler nicht dazu bewegen, an die Wahlurnen zu gehen. Vor diesem Hintergrund wird klar, dass bei der geringen Wahlbeteiligung, die Politikverdrossenheit auch im Freistaat Sachsen zunimmt. Diese Anzeichen und die Zuwächse der Parteien aus dem rechten Lager, sollte die Politik als klares Warnzeichen verstehen.

Die neu gewählten Landräte werden mit der für den 1. August geplanten Verwaltungsreform ihre Ämter antreten.

(mkr)

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