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Volksentscheid in Berlin gescheitert

am . Veröffentlicht in Politik

Volksentscheid in Berlin gescheitertBerlin. Der erste Volksentscheid in der Hauptstadt ist gescheitert. Nach Informationen des Landeswahlleiters für Berlin zeigt die Auszählung der Stimmen eine sehr geringe Wahlbeteiligung, was maßgeblich für das Scheitern des Volksentscheides hatte.


Mit einer recht geringen Wahlbeteiligung von 36,1 Prozent zeigten die Berliner wenig Interesse an der möglichen politischen Mitbestimmung. Das Votum der Berliner, die sich an der Abstimmung beteiligten war sehr eindeutig, denn 60,2 Prozent haben mit einem klaren JA gestimmt. Leider reicht dies nicht aus, um die erforderlichen 25 Prozent der Wahlberechtigten Stimmen zu erreichen. Die 530.231 Berliner stehen leider nur für 21,7 Prozent der möglichen Stimmen.
Das Ergebnis ist ein Spiegel für die Politikverdrossenheit in Deutschland. Hinzu kam die klare Äußerung des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit, dass er das Ergebnis des Volksentscheides nicht als Grundlage für das Weiterbestehen des historischen Flughafen Tempelhof werten wird.
Die weitere Zukunft des 386 Hektar großen Areals steht nun in den Sternen, es bleibt zu hoffen, dass dieses historische Gelände mit seinen Bauten nicht das gleiche Schicksal wie andere von den Alliierten genutzten Anlagen erfährt. Klar ist, dass das Gelände auch nach der Beendigung des offiziellen Flugbetriebes viel Geld verschlingen wird, um einen Verfall zu verhindern.

(msc)

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