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Forderungen nach Abzug der Bundeswehr – Politiker schätzen dies als wirklichkeitsfremd ein

am . Veröffentlicht in Politik

Berlin: Forderungen nach Abzug der Bundeswehr – Politiker schätzen dies als wirklichkeitsfremd einBerlin. Nach den Ostermärschen wird Kritik an den Forderungen der Friedensbewegung laut. Zu Forderungen auf Ostermärschen nach einem Ende des Auslandseinsatzes der Bundeswehr in Afghanistan äußerte sich die verteidigungspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion Birgit Homburger.


Homburger gab bekannt: “Die Bundeswehr ist als Teil der internationalen Truppen zur Unterstützung der afghanischen Regierung und des zivilen Aufbaus am Hindukusch im Einsatz. Nur mit Hilfe militärischer Präsenz vor Ort kann die Durchführung humanitärer und ziviler Aufbauprojekte derzeit gewährleistet werden.“
Die vielen Projekte der Hilfsorganisationen im Ausland stehen in vielen Fällen unter dem Schutz von Soldaten mit UN-Mandat, deshalb bekräftigte sie ihren Standpunkt auch zum Thema Afghanistan.
Sie erklärte weiter: “Forderungen nach einem sofortigen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan sind praxisfremd und gefährden den friedlichen Wiederaufbauprozess Afghanistans. Es ist naiv zu glauben, der Wiederaufbau Afghanistans wäre nach der Schreckensherrschaft der Taliban ganz ohne Militärpräsenz möglich gewesen. Im Gegenteil steht zu befürchten, dass ein sofortiger Abzug aller Truppen das Land in Chaos, Unrecht und Unterdrückung von Minderheiten, Frauen und Kindern zurückwerfen würde.“
Nach Ablauf des Mandates im Herbst diesen Jahres sieht zur Zeit alles nach einer Verlängerung des Einsatzes mit Billigung des Bundestages aus.

(ssc)

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