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Projekt “Schwitzen statt Sitzen“ erfolgreich in Sachsen

am . Veröffentlicht in Politik

Dresden. Der Freistaat Sachsen hat durch das Projekt “Schwitzen statt Sitzen“ fast Fünf Millionen Euro in den ersten sechs Monaten dieses Jahres eingespart. Nach Auskunft des Sächsischen Justizministeriums wurden im Jahr 2006 insgesamt elf Millionen Euro eingespart.

Seit nunmehr zwölf Jahren haben finanziell schlecht gestellte Verurteilte die Möglichkeit, die ihnen auferlegte Geldstrafe durch gemeinnützige Arbeit abzugelten. Sachsens Gefängnisse wurden durch das Projekt entlastet und die Haftkosten des Freistaates konnten gesenkt werden. Ein Hafttag kostet den Steuerzahler in Sachsen ca. Siebzig Euro.


Zielgruppe des Projektes sind Straftäter, die zu einer Geldstrafe verurteilt wurden und nicht zahlen können. Sie werden dann vor die Wahl gestellt: Entweder sitzen sie im Gefängnis die Strafe ab oder sie nutzen die Möglichkeit durch gemeinnützige Arbeit ihre Strafe abzugelten. Durch einen Arbeitstag wird dann ein richterlich festgesetzter Tagessatz abgegolten. Die Arbeit ist dabei natürlich unentgeltlich abzuleisten.

(msc)

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