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Rauchverbot oder nicht – Wo ist ab Januar Schluss mit der Zigarette nach dem Essen

am . Veröffentlicht in Politik

AschenbecherAn Neujahr um 00:00 Uhr tritt in mehreren Bundesländern ein umfassendes Rauchverbot in Kneipen und Restaurants in Kraft. So müssen auch schon auf so manchen Silvesterpartys (in Gaststätten) um Mitternacht die Aschenbecher weggeräumt werden. Im Januar des neuen Jahres wird man dann in insgesamt elf Bundesländern auf den Glimmstängel nach dem Essen verzichten müssen.

 

 

Die noch fehlenden fünf Länder wollen bis zum Sommer Verbote erlassen. Allerdings erlauben Ausnahmeregelungen in einigen Bundesländern (außer im besonders strengen Bayern), den Tabakgenuss in abgetrennten Räumen oder Festzelten. Gastwirte befürchten hohe Umsatzeinbußen vor allem in kleinen Eckkneipen. Wo, Wann und Wie es in den einzelnen Bundesländern aussieht haben wir für Sie hier kurz aufgelistet.

Baden-Württemberg:
In Baden-Württemberg trat das Rauchverbot schon am 01.08.2007 in Kraft. Das Rauchen in Gaststätten ist untersagt, nur in abgetrennten Räumen und in Festzelten ist es weiterhin erlaubt.

Bayern:
Zum 01.01.2008 treten umfassende gesetzliche Regelungen zum Nichtraucherschutz in Kraft. Das Rauchverbot gilt in allen öffentlichen Gebäuden, in Behörden, in Einrichtungen für Kinder und Jugendliche, in Hochschulen, in Krankenhäusern, in Alten- oder Pflegeheimen und auf den Verkehrsflughäfen sowie in der gesamten Gastronomie. Es besteht keine Möglichkeit, so genannte Raucherräume in Gaststätten einzurichten. Die geplanten Ausnahmeregelungen für Festzelte wird es ebenfalls nicht geben.

Berlin:

Zum 01.01.2008 tritt in Berlin das Nichtraucherschutzgesetz in Kraft treten. In allen öffentlichen Verwaltungsgebäuden des Landes, der Bezirke und der Bürgerämter ist ab diesem Zeitpunkt das Rauchen verboten. Auch in Bars, Kneipen und Restaurants sowie ausnahmefrei Diskotheken und Kinder- und Jugendeinrichtungen unabhängig von der Art der Trägerschaft gilt das Rauchverbot. In der Gastronomie soll eine Ausnahmereglung für voneinander getrennte und abgeschlossene Nebenräume ermöglicht werden. In diesen Nebenräumen besteht ein Servierverbot.

Brandenburg:
Das Rauchverbot in Brandenburg wird zum 01.01.2008 eingeführt. Das Rauchen in gastronomischen Einrichtungen ist dann nur noch in abgetrennten Räumen erlaubt. Die weiteren Bestimmungen ähneln denen von Berlin.

Bremen:
In Bremen existiert bereits ein Rauchverbot seit dem 01.08.2006 in Krankenhäusern, Tageseinrichtungen für Kinder und in Schulen. Ein Rauchverbot in der Gastronomie und in öffentlichen Gebäuden wird am 01.01.2008 in Kraft treten.

Hamburg:

Ab dem 01.01.2008 tritt in Hamburg das Nichtraucherschutzgesetz in Kraft. Das Rauchen wird dann in Gaststätten, Lebensmittelgeschäften, Behörden, Gerichten, Heimen, Krankenhäusern, Schulen und Hochschulen, Sporthallen, Hallenbädern, Museen und Theatern, Diskotheken, Einkaufszentren und Gefängnissen verboten sein. Das Rauchverbot gilt nicht für Festzelte, Freischankflächen sowie Klub- oder Vereinsheime, die nicht öffentlich zugänglich sind.

Hessen:

In Hessen ist das Gesetz zum Nichtraucherschutz bereits am 01.10.2007 in Kraft getreten. Das Rauchen wird dann in Gaststätten, Lebensmittelgeschäften, Behörden, Gerichten, Heimen, Krankenhäusern, Schulen und Hochschulen, Sporthallen, Hallenbädern, Museen und Theatern und Diskotheken verboten sein. Das Rauchen in Gaststätten und Diskotheken ist nur in komplett abgetrennten und speziell dafür ausgewiesenen Nebenräumen erlaubt.

Mecklenburg-Vorpommern:

Das Rauchverbot in Mecklenburg-Vorpommern ist am 01.08.2007 in Kraft getreten. Das Verbot gilt in Gebäuden von Behörden, Schulen und staatlichen Hochschulen, Krankenhäusern, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, Heimen, Sportstätten, Museen, Theatern, Bibliotheken, Kinos, Konzert- und Veranstaltungsstätten, Passagierterminals bestimmter Flug- und Fährhäfen und ab dem 01.01.2008 in Gaststätten und Diskotheken.

Niedersachsen:

Seit dem 01.08.2007 gilt in Niedersachsen ein Rauchverbot in allen öffentlichen Gebäuden, in Behörden, in Schulen, in Hochschulen, in Krankenhäusern, in Alten- oder Pflegeheimen und auf den Verkehrsflughäfen sowie in der gesamten Gastronomie und in Diskotheken. Als einzige Möglichkeit der Ausnahme können vollständig abgeschlossene Nebenräume als Raucherzonen ausgewiesen werden.

Nordrhein-Westfalen:

Das Gesetz zur Verbesserung des Nichtraucherschutzes in Nordrhein-Westfalen tritt am 01.01.2008 in Kraft, das Rauchverbot in Gaststätten allerdings erst am 01.07.2008. In Gaststätten sollen Nebenräume als Raucherzonen eingerichtet werden können, jedoch sind dabei Vorkehrungen zu treffen, um den gesundheitlichen Schutz der übrigen sich in der Gaststätte aufhaltenden Personen soweit wie möglich zu gewährleisten, was ein Servierverbot zu Folge haben wird.  In Schulen wird das Rauchverbot ab 01.01.2008 gelten, Raucherecken auf dem Schulhof und Raucherzimmer für Lehrer sind dann nicht mehr zulässig. Das Rauchverbot gilt auch bei Schulveranstaltungen außerhalb des Schulgrundstücks.

Rheinland-Pfalz:

In Rheinland-Pfalz ist das Rauchen nur in abgetrennten Räumen von Gaststätten und in Festzelten gestattet. Die Raucherräume müssen speziell gekennzeichnet sein. Das Gesetz soll am 15.02.2008 in Kraft treten.

Saarland:

Für das Saarland liegt bisher erst ein Entwurf eines Gesetzes vor.

Sachsen:
Das Rauchverbot soll am 01.02.2008 in Kraft treten.

Sachsen-Anhalt:
Über eine Rauchverbotsregelung für den Gaststättenbereich wird in Sachsen-Anhalt erst noch entschieden.
 
Schleswig-Holstein:
In Schleswig-Holstein hat man sich auf gesetzliches Rauchverbot in der Gastronomie geeinigt, was ab dem 01.01.2008 in Kraft tritt. Ausgenommen sind Festzelte und "private Feiern", wenn der Veranstalter es wünscht. Geschlossene, "kommerzielle" Veranstaltungen sind ausgeschlossen. Nun ist nur noch zu klären, was "private Feiern" und was "kommerzielle Veranstaltungen" sein sollen. Auch in abgetrennten Räumen soll das Rauchen weiterhin gestattet sein. In diesen Nebenräumen soll dann ein Servierverbot gelten.

Thüringen:
Das Gesetz zur Verbesserung des Nichtraucherschutzes in Thüringen tritt erst am 01.07.2008 in Kraft.

 

Angaben ohne Gewähr 

(ssc)

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