In Liebertwolkwitz Geschichte live erleben - eine Reise ins Jahr 1813

In Liebertwolkwitz Geschichte live erleben - eine Reise ins Jahr 1813Leipzig/Liebertwolkwitz. Liebertwolkwitz lädt auch in diesem Jahr wieder zu einer Reise in die Zeit der Völkerschlacht ein. Die Reise in das Jahr 1813 kann man vom 15. bis 17. Oktober auf dem historischen Marktplatz von Liebertwolkwitz erleben.

 

 

 

 

 

Im Jahr 1813, dem Jahr der Völkerschlacht, war auch Liebertwolkwitz Schauplatz der Geschichte. Diese kann man auch in diesem Jahr vom 15. bis 17. Oktober auf dem historischen Marktplatz von Liebertwolkwitz live erleben, denn dann werden Ortsgeschichte und Ortsgeschichten aus der Zeit der Völkerschlacht dargestellt.
Authentische Personen, wie sie damals im Ort lebten, bevölkern den Markt und die angrenzenden Gehöfte. Vom Pfarrer über den Lehrer oder die Handwerker, Gastwirte und Bauern bis hin zum Bürgermeister und zum Richter erwecken die Darsteller das Liebertwolkwitz aus dem Jahr 1813 wieder zum Leben.
Auch Soldaten der unterschiedlichsten Nationen, die, wie damals üblich, in Scheunen und auf Dachböden einquartiert wurden, sind überall im Ort anzutreffen.

 

In Liebertwolkwitz Geschichte live erleben - eine Reise ins Jahr 1813

 

“Das alles ist nur möglich, weil viele Vereine, unsere Grundschule, die Kirchgemeinde und auch viele Privatpersonen in ihre Rollen schlüpfen und den Besuchern so ein historisches Edutainment bieten“, erklärt der Liebertwolkwitzer Ortsvorsteher Dr. Lutz Zerling, der selbst als Pferdner Joh. Gottfried Liebner mit von der Partie ist. Alle Besucher und Darsteller tauchen so in eine Zeit von vor 197 Jahren ein. “Geschichte findet hier fern ab von Bücher statt. Sie wird einfach erlebbar, denn das Alltagsleben, also Freud und Leid der ländlichen Bevölkerung um 1813 sind hier greifbar.“
Die jährliche
Veranstaltung “Liebertwolkwitz - ein Dorf im Jahre 1813“ hebt sich ganz bewusst von den reinen Schlacht-Blut-Pulver-Darstellungen ab, ohne dabei jedoch auf die historisch überlieferten Einquartierungen, Billetierscheine und die auf die Schlacht folgende Schadenserfassung zu verzichten. “Wir zeigen ein Liebertwolkwitz, wie es 1813 wirklich war - oder jedenfalls wie es tatsächlich gewesen sein könnte.“, so der Liebertwolkwitzer Ortsvorsteher.

 

 

Rund 220 Mitwirkende, davon 180 in Kostümen, führen historische Gewerke vor. Sie spielen Szenen, wie die urkundlich verbriefte Schadenserfassung, betreuen Kinder und spielen mit ihnen früher beliebte Spiele oder lesen Märchen auf dem Getreideboden vor. Ein Pfarrer führt durch den Ort, über den Markt klappert ein von Pferden gezogener Leiterwagen und zu nächtlicher Stunde geht Nachtwächter Schumann mit Gefolge durch die Gassen. Im Rahmen der Veranstaltung werden verschiedene Konzerte (u.a. Frauenchor und Streichquartett) sowie Theaterstücke von der Grundschule und dem “Scheunentheater“ aufgeführt. Der Samstagabend ist für den “Tanz auf der Tenne“ mit Live-Fiedeln reserviert. “Mit dem Eintrittspreis, der am Samstag und Sonntag auf unserem Veranstaltungsterrain zu zahlen ist, werden im Übrigen nur die Absperrmaßnahmen finanziert, die unseren Ort am Wochenende auch verkehrstechnisch ins Jahr 1813 versetzen.“, hieß es von Dr. Lutz Zerling.
Wie weiter von Zerling zu erfahren war haben die Liebertwolkwitzer über Jahre hinweg vielen Stunden alte Akten gewälzt, Kostüme geschneidert, auch Kulissen gebaut aber auch so manches Gehöft entrümpelt und hergerichtet.
“Kommen Sie doch vorbei, wenn es vom 15. bis 17. Oktober wieder heißt: Bitte einmal kurz die Augen schließen, wir reisen in das Jahr 1813.“, so Ortvorsteher Zerling abschließend.

(msc/Bilder: Liebertwolkwitz 1813)


Weitere Informationen:

 



Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.