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Hans Hartung kehrt nach Leipzig zurück

am . Veröffentlicht in Kultur

Leipzig. Im Museum der bildenden Künste Leipzig wurde am gestrigen Sonntag eine Schau mit Werken des deutsch-französischen Künstlers Hans Hartung (1904-1989) eröffnet.

Unter dem Titel "Spontanes Kalkül" wird das Schaffen des in Leipzig geborenen Künstlers erstmals in den neuen Bundesländern umfassend vorgestellt. Rund 50 Gemälde, 60 Zeichnungen, 50 Fotografien und die einzige erhaltene Skulptur sollen einen repräsentativen Überblick auf das  Schaffen Hartungs ermöglichen, der als international renommiertesten Vertreter der Abstraktion und der gestischen Malerei gilt.

Hans Hartung wuchs in Leipzig, Basel und Dresden auf. Von 1924 bis 1925 studierte er an der Staatlichen Akademie für Graphik und Buchgewerbe in Leipzig, bevor er an die Dresdner Hochschule für Bildende Künste wechselte. Anschließend zog er 1926 nach Paris, wo er sein Studium fortsetzte. In der zweiten Hälfte der 1930er Jahre lebte er in Paris inmitten der künstlerischen Avantgarde seiner Zeit. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er auf Seiten Frankreichs in der Fremdenlegion gegen den deutschen Faschismus.

(mkr) 

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