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Titanic - Gedenken 100 Jahre nach dem Untergang

am . Veröffentlicht in International

Titanic - Gedenken 100 Jahre nach dem UntergangSouthampton/New York. Es sollte das sicherste Schiff seiner Zeit sein und die Reederei sprach sogar davon dass das damals größte Kreuzfahrtschiff unsinkbar sei. Doch das Schiff riss mehr als 1.500 Menschen in den Tod.

 

 

 

 

Die britische Reederei White Star Line hatte das zu seiner Zeit größte Kreuzfahrtschiff in Belfast  bauen lassen. Mit der Indienststellung der “Titanic“ sollte ein neues Zeitalter in der Seefahrt beginnen, doch alles kam anders als geplant.
Nach rund zwei Jahren Bauzeit war das Schiff am 31. Mai 1911 vom Stapel gelaufen und war bei seiner Indienststellung am 2. April 1912 das größte Schiff der Welt.
Gemeinsam mit den Schwesterschiffen der Olympic-Klasse sollte die “Titanic“ im Liniendienst zwischen Europa und den Vereinigten Staaten eingesetzt werden.
Die Jungfernfahrt der “Titanic“ begann am Mittag des 10. April 1912 im Hafen von Southampton. Edward John Smith kommandierte das Schiff auf der Fahrt nach New York als Kapitän. Bis heute gibt es Gerüchte, dass die Jungfernfahrt der “Titanic“ für Smith die letzte Reise als Kapitän vor seiner Pensionierung werden sollte.
Kurz nach 12:00 Uhr legte das gigantische Schiff von seinem Liegeplatz im Hafen von Southampton in Richtung Cherbourg (Frankreich) ab.

 

Titanic - Gedenken 100 Jahre nach dem Untergang


Am frühen Abend ging die "Titanic" vor Cherbourg vor Anker. Mit Versorgungsschiffen wurden dort Passagiere und Fracht an Bord gebracht. Einige Passagiere verließen dort auch das Schiff. Vor Queenstown (Irland) gingen dann am folgenden Tag noch weitere Passagiere an Bord, die ebenfalls mit Tendern aufs Schiff gebracht wurden. Der Anker wurde dann am 11. April 1912 gegen 13:30 Uhr zur eigentlichen Reise in Richtung New York.
In der Nach 14. auf den 15. April wurde die Fahrt des Ozeanriesen dann durch die Kollision mit einem Eisberg gestoppt. Gegen 23:40 Uhr entdeckte der Mann im Ausguck einen Eisberg direkt vor dem Schiff. Da der Abstand zum Eisberg aber schon zu gering war, kollidierte die “Titanic“ mit voller Reisegeschwindigkeit mit dem Eisberg. Bei dem Zusammenstoß wurde das Schiff so stark beschädigt, dass es nicht mehr zu retten war.
Gegen 2:20 Uhr versank die “Titanic“ und riss mehr als 1.500 Menschen in den Tod. Das bis dahin größte Unglück der Seefahrt überlebten nur knapp mehr als 700 Menschen.

Im Zusammenhang mit diesem traurigen Jubiläum finden seit dem 10. April in Großbritannien, den USA und auf hoher See viele Gedenkveranstaltungen statt.
Auf einer Gedenkfahrt, die ebenfalls in Southampton startete, soll an der Stelle im Nordatlantik, wo die "Titanic" einst sank ein Gedenkgottesdienst gefeiert werden. Dieser soll genau zu der Zeit abgehalten werden, als das Schiff unterging.
Gerade nach der Katastrophe der “Costa Concordia“ zeigt sich, dass es auch in unserem Jahrhundert Unwägbarkeiten in der Seefahrt gibt. Der Mythos “Titanic“ wird auch oder gerade bei den immer größeren Schiffen bleiben, auch wenn die Sicherheit auf den heutigen Kreuzfahrtschiffen auf einem viel höherem Stand ist als vor 100 Jahren.

 

Aida Blue - Kreuzfahrtschiff der heutigen Zeit


Die rund 16 Millionen Passagiere, die im vergangenen Jahr mit Kreuzfahrtschiffen auf den Weltmeeren unterwegs waren, zeigt aber auch, dass die Seefahrt nicht von ihrer Faszination verloren hat. Im vergangenen Jahr konnte die Kreuzfahrtbranche allein in Deutschland 1,6 Millionen Passagiere begrüßen.

(msc)

 

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