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Medienpreis des Deutschen Bundestages geht an Nachrichtenredaktion des Deutschlandfunks

am . Veröffentlicht in Media

Medienpreis des Deutschen Bundestages geht an Nachrichtenredaktion des DeutschlandfunksBerlin. Die Nachrichtenredaktion des Deutschlandfunks ist mit dem Medienpreis des Deutschen Bundestages ausgezeichnet worden. Sie setzte sich damit gegen Dr. Thomas Schmidt von der Zeit für den Artikel "In der Fabrik der Demokraten" und Sven Siebert von der Sächsischen Zeitung für seine Reportage "Die Demokratie-Maschine/Schwarz, Rot, Raps" durch.

Der Preis wurde am Mittwoch Abend im Rahmen des Festakts überreicht. Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert sprach die Wichtigkeit  der Medien für eine funktionierende Demokratie an. "Der Medienpreis des Deutschen Bundestages soll auf das Anliegen, den Bürgern den Parlamentarismus näher zu bringen, aufmerksam machen. Er soll zeigen, dass wir kritische Beiträge nicht nur ertragen, sondern sie auch wünschen", so Lammert.

In der Laudatio würdigte Tissy Bruns, Mitglied der Medienpreis-Jury die herausgehobene Rolle der Parlamentsberichterstattung des Deutschlandfunks. Pro Tag produziere die Nachrichtenredaktion 37 Nachrichtensendungen und sechs Presseschauen. Daneben übertrage der Kölner Sender auch wichtige Bundestagsdebatten in seinem Sonderprogramm "Dokumente & Debatten".

Der Medienpreis des Deutschen Bundestages geht in diesem Jahr an die Nachrichtenredaktion des Deutschlandfunks. Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert warb im Rahmen des Festakts am Mittwoch Abend für eine stärkere Beachtung der parlamentarischen Arbeit in den Medien. Die deutsche Geschichte zeige, dass eine funktionierende Demokratie nicht als selbstverständlich betrachtet werden könne. „Der Medienpreis des Deutschen Bundestages soll auf das Anliegen, den Bürgern den Parlamentarismus näher zu bringen, aufmerksam machen. Er soll zeigen, dass wir kritische Beiträge nicht nur ertragen, sondern sie auch wünschen", sagte Lammert.

Mit dem Medienpreis zeichnet der Bundestag herausragende publizistische Arbeiten, die sich mit Fragen des Parlamentarismus beschäftigen und zu einem besseren Verständnis der parlamentarischen Praxis beitragen aus. Die seit 1993 vergebene Auszeichnung ist mit 5000 Euro dotiert.

(msu) 

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