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Verbraucherzentrale hält Apples iPhone für schön, aber teuer

am . Veröffentlicht in Media

Berlin. Kaum auf den Markt gekommen, scheiden sich an Apples iPhone schon die Geister. Die Stiftung Warentest hat das Mobiltelefon im Schnelltest auf die Probe gestellt und kommt zu dem Ergebnis, dass das Gerät schön, aber teuer sei.

Das neue Bedienkonzept sei beeindruckend. Auch das Schreiben langer Emails gehe gut von der Hand. Einziges Manko sei hierbei, dass die Eingabe nicht funktioniere, wenn man Handschuhe trage.

Das telefonieren mit dem iPhone sei hingegen alles andere als revolutionär. Die Sprachqualität sei zwar gut jedoch würden praktische Funktionen, wie der schnelle Zugang zu Anruflisten fehlen.

Der MP-Spieler wiederum überzeugte die Tester. Er sei der beste, den die STIFTUNG WARENTEST bisher in einem Handy gefunden hat.

Was dem Gerät definitiv fehle sei ein GPS-Empfänger und eine UMTS Funktion. Dann habe das Gerät auch das Zeug zur mobilen Multimediazentrale.

Trotz Gratis-Surfen im Internet sei das iPhone alles andere als billig. Zum Kaufpreis von 399,-- Euro kommen der Bereitstellungspreis von einmalig 25 Euro und ein Zweijahresvertrag mit speziellen Tarifen bei der Telekom. Der billigste, Complete M, liegt im Monat bei 49 Euro. Wer nicht mehr als die monatlichen Inklusiv-Minuten verbraucht, zahlt im günstigsten Fall 1.600 Euro im Jahr. Zudem ist es in Deutschland nur bei T-Mobile erhältlich. Ärgerlich für Datenschützer, so die Verbraucherzentrale: Wer das iPhone benutzen will, muss sich bei iTunes als Kunde registrieren.

Die Verbraucherzentrale komt zu dem Schluss, dass das iPhone derzeit ein Gerät für Liebhaber sei, an dem noch einige Fehler ausgemerzt werden müssen. Sie Rät daher: Wer warten kann, sollte sich gedulden und auf Folgemodelle hoffen. An den Preisen wird sich vermutlich nicht viel ändern.

(mkr/ Verbraucherzentrale) 

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