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Thomas Dörflein, der Ziehvater von Eisbärenbaby Knut starb an Herzinfarkt

am . Veröffentlicht in Dies und Das

Thomas Dörflein, der Ziehvater von Eisbärenbaby Knut starb an HerzinfarktBerlin. Die Todesumstände von Thomas Dörflein, der als Ziehvater des Eisbärenbabys Knut bundesweite Bekanntheit erlangte, sind geklärt. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft erlag der 44-jährige einem Herzinfarkt.

Das habe die Obduktion ergeben, so ein Sprecher. Eine frisch gebildete Trombose habe den Infarkt herbeigeführt. Andere Todesursachen oder gar Fremdverschulden wurden ausgeschlossen. Dörflein war am Montagmittag von einem Bekannten leblos in seiner Berliner Wohnung aufgefunden worden.

Bundesweit wurde der Tod des Tierpflegers betrauert. Für die Fördergemeinschaft von Tierpark Berlin und Zoo Berlin sagte der Vorsitzende Thomas Ziolko: "Mit Thomas Dörflein verliert der Zoo Berlin einen hoch engagierten Tierpfleger, der mit großer Leidenschaft seinem Beruf – seiner Berufung – nachging. Er hat ganz entscheidend dazu beigetragen, dass Berlin mit dem Eisbär-Baby eine sensationelle Attraktion hat."

"Mit Eisbär Knut ist es gelungen, die Bedeutung des Klimawandels und der Veränderung der Lebensräume von Eisbären zu thematisieren. Dieses wäre ohne dem Engagement von Thomas Dörflein so nicht möglich gewesen. Wir trauern um einen verdienten Tierfreund.", so Thomas Ziolko weiter.

Dörflein arbeitete Seit 1982  als Pfleger im Zoologischen Garten Berlin. Anfangs war er für Menschenaffen, Raubtiere und Felsentiere zuständig. Seit 1987 hatte er die Aufsicht für die Bären- und Wolfsgehege.

Als in dem Zoo am 5. Dezember 2006 zum ersten Mal seit mehr als 30 Jahren ein Eisbär geboren worden war, der von seiner Mutter verstoßen wurde, entschied man sich zur Handaufzucht. Sein Pfleger wurde Dörflein, der den Eisbären mit großem Zeitaufwand großzog.

(ssc/Bild:Zoologischer Garten Berlin)

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