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Skandalöse Zustände für das Personal bei der Europameisterschaft

am . Veröffentlicht in Dies und Das

Skandalöse Zustände für das Personal bei der EuropameisterschaftKlagenfurt. Die Veranstalter der Fußball-EM holten viele Arbeitswillige in das EM-Gastgeberland Österreich. Das Personal sollte dort Sicherheits- oder Serviceaufgaben ausführen. Die Versprechungen an diese Servicekräfte waren vollmundig und viele potentielle Arbeitnehmer folgten dem Ruf in die Alpenrepublik. Vor Ort sind jedoch die Zustände in den Unterkünften und die Versorgung laut Aussage der dort Beschäftigten menschenunwürdig.
 
Es sollten schöne Jobs in schöner Umgebung sein. Die Servicekräfte, unter ihnen viele aus dem Raum Leipzig, Chemnitz und Dresden, freuten sich auf ihren Einsatz bei der EM. Als sie ihre Unterkünfte in Augenschein nahmen, wandelte sich das Bild schnell. So sollten sie in einer abrissreifen Lagerhalle nächtigen. Diese ist mittlerweile durch die österreichischen Behörden wegen Einsturzgefahr gesperrt worden, so eine der betroffenen Personen. Nächste Station der Odyssee war ein vor kurzer Zeit geschlossenes Krankenhaus, in dem sollte alles besser werden. Heute stellte sich heraus, dass das Trinkwasser in dem Krankenhaus, laut Aussagen der Ärzte vor Ort, mit Salmonellen kontaminiert ist. Somit wurde auch diese Unterkunft geschlossen.
 
Nach Angaben der vor Ort eingesetzten Security-Mitarbeiter sollten sie in ungereinigten “Betten“ übernachten, in denen vorher Menschen verstorben sind. Viele betroffene klagen mittlerweile auch über einen Parasitenbefall durch Flöhe.
Das Gesundheitsamt Klagenfurt wollte sich zu den Zuständen bis jetzt noch nicht äußern. Auf Nachfrage hieß es, man werde sich im Laufe des Tages zu Wort melden.
 
Die für Gesundheit zuständige Klagenfurter Vizebürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz sprach im Gespräch mit Leipzig-Seiten.de von menschenunwürdigen Zuständen, die im Rahmen einer Routinekontrolle aufgedeckt worden seien. So waren die Duschköpfe abmontiert und es kam nur "eine braune Brühe" aus den Wasserleitungen, so Mathiaschitz. Sowohl die Kaserne als auch das Sanatorium sind behördlich geschlossen worden. Die rund 250 dort untergebrachten Personen sollen inzwischen nördlich von Klagenfurt in Hotels und Pensionen untergebracht werden.
 
Mathiaschitz brachte ihr Bedauern über die Zustände zum Ausdruck: "Es gehört für mich zur Gastfreundschaft dazu, das Personal menschenwürdig unterzubringen". Wieder einmal zeige sich, wie wichtig die routinemäßigen Kontrollen sein. 

Skandalöse Zustände für das Personal bei der Europameisterschaft

 

Skandalöse Zustände für das Personal bei der Europameisterschaft

Skandalöse Zustände für das Personal bei der Europameisterschaft

Skandalöse Zustände für das Personal bei der Europameisterschaft

Skandalöse Zustände für das Personal bei der Europameisterschaft

 Skandalöse Zustände für das Personal bei der Europameisterschaft

(msc)

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