facebook Twitter Youtube RSS

Rauchverbot: Krebshilfe warnt vor "Flickenteppich"

am . Veröffentlicht in Dies und Das

Rauchverbot: Krebshilfe warnt vor Osnabrück. Nach der Entscheidung des Verwaltungsgerichtes Schleswig, wonach auch in Schleswig-Holstein in kleinen Eckkneipen wieder geraucht werden darf, sofern  dort außer dem Wirt keine Angestellten beschäftigt werden hat die Krebshilfe die aktuelle Situation in Deutschland kritisiert.

In einem Interview mit der Neue Osnabrücker Zeitung (Donnerstagsausgabe) sagte der  Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe, Gerd Nettekoven: "Wir wünschen uns ein konsequentes Rauchverbot in allen öffentlichen Gebäuden. Nur dies trägt langfristig dazu bei, das Krebsrisiko der Bürger zu senken".

Immer lauter wird der Ruf nach einer bundeseinheitlichen Lösung, nachdem  zuvor bereits in Sachsen und Rheinland-Pfalz das rauchen in inhabergeführten Kneipen wieder erlaubt worden war. Im Saarland erlaubte der Verfassungsgerichtshof bis auf weiteres das rauchen von Wasserpfeifen. Für den Bürger wird es immer schwieriger, sich im Dickicht der Landesgesetzte zum Rauchen zurecht zu finden. Auch die Deutsche Krebshilfe kritisiert dies. Sie habe immer vor einem "Flickenteppich" gewarnt, so Nettekoven.

(msu) 

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.