facebook Twitter Youtube RSS

Kürzung der Pendlerpauschale nach Ansicht des Bundesfinanzhofes verfassungswidrig

am . Veröffentlicht in Dies und Das

München. Der Bundesfinanzhof hat die Kürzung der Pendlerpauschale moniert. Nach Ansicht des höchsten deutschen Finanzgerichts verstößt die Kürzung gegen die Verfassung.

Das Gericht gab zwei Klagen von Steuerzahlern statt und hat diese zum Bundesverfassungsgericht nach Karlsruhe weitergeleitet. Dort soll die Angelegenheit nun abschließend geklärt werden. Mit einem Urteil wird frühestens Ende des Jahres gerechnet.

Die Kläger monierten, dass  Fahrtkosten auf dem Weg zur Arbeit seit Anfang des Jahres nur noch ab dem 21. Kilometer steuerlich abgesetzt werden.

Mit der Entfernungspauschale, im Volksmund Pendlerpauschale genannt, werden im deutschen Einkommensteuerrecht die Aufwendungen für Fahrten zwischen Wohnung und regelmäßiger Arbeitsstätte pauschaliert. Der Abzug der Pauschale bei den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit gilt für alle Pendler, unabhängig von der Höhe der tatsächlichen Aufwendungen und gleichgültig, ob sie zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Motorrad, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Kraftwagen zur Arbeitsstelle gelangen.

(mkr) 

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.