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Tierschutzbund Bayern wirft Nürnberger Zoo Verletzung der Fürsorgepflicht vor

am . Veröffentlicht in Dies und Das

eisbaer.jpgNürnberg. 2 Tage nach dem tragischen Tod von  zwei Eisbärenbabys im Nürnberger Tiergarten hat der Präsident des Tierschutzbundes Bayern, Berthold Merkel,  dem Tiergarten vorgeworfen, seine Fürsorgepflicht verletzt zu haben. 

"Wenn Tiere aus ihrer natürlichen Umgebung in einen von Menschen geschaffenen Bereich verfrachtet werden, dann kann man nicht „heile Natur“ spielen und an die Eisbären die Maßstäbe eines natürlichen Umfeldes anlegen. Der Tiergarten hat eine Fürsorgepflicht gegenüber den Tieren, die unserer Meinung nach grob verletzt worden ist. Vorsichtige Kontrollen des Zustandes der Tiere durch vertraute Pfleger – ohne Knut-Rummel – wären möglich und nötig gewesen", so Merkel.

Auch eine "Zurschaustellung und mediengerechte Aufbereitung des Lebens und Werdens des Eisbärenjungen Knut" lehne der Teierschutzbund ab.

Die beiden Eisbärbabies waren am Montag vermutlich von ihrer Mutter gefressen worden. Die Ursache für dieses Verhalten ist noch unklar. Ein drittes Baby wurde zwischenzeitlich von seiner Mutter getrennt und soll nun von Hand aufgezogn werden. Der Nürnberger Zoo will auf einen Medienrummel wie jenem um das Eisbärenbaby Knut im Berliner Zoo verzichten.

(mkr/ Foto: Lars Raun) 

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