Gelebter Geschichtsunterricht: Opfer des NS-Regimes besuchen als Zeitzeugen sächsische Schüler

Gelebter Geschichtsunterricht: Opfer des NS-Regimes besuchen als Zeitzeugen sächsische SchülerDresden. Auch in diesem Schuljahr bekommen Sächsische Schulen Besuch von Zeitzeugen des NS-Regimes. Drei Frauen und vier Männer werden vom 5. bis 16. September an insgesamt 15 Schulen ihre Erfahrungen und Erlebnisse schildern, die sie während des Nationalsozialismus ertragen mussten.

 

 

 

 

Rund 1.200 Schüler werden von Zeitzeugen Berichte aus einer Welt hören, die sie so zum Glück nicht mehr kennen. Männer und Frauen erzählen, wie sie im Warschauer Ghetto “lebten“, in verschiedene Konzentrationslager gebracht wurden und schließlich beim Todesmarsch flüchten konnten. Bis heute sind diese Erlebnisse und Bilder in ihre Gedächtnisse gebrannt und sie fühlen sich gegenüber Millionen Toten dazu verpflichtet, die nachkommende, jüngere Generation zu warnen und aufzuklären.
Das Projekt "Demokratieerziehung durch Zeitzeugenbefragungen" existiert seit sechs Jahren in Kooperation des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus und Sport und dem Maximilian-Kolbe-Werk e. V. Dieses Jahr werden die Zeitzeugen in Sachsen neun Mittelschulen, fünf Gymnasien und ein Berufliches Schulzentrum besuchen.

 

(sba)

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