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FC Sachsen vs. 1. FC Lok- Polizei befürchtet Ausschreitungen in Leipzig

am . Veröffentlicht in Polizei Meldungen

Leipzig. Das für Sonntag, den 14.10.07, angesetzte Spiel der Sachsenligisten Sachsen Leipzig II gegen den 1. FC Lokomotive Leipzig (Lok Leipzig) bereitet den Sicherheitsbehörden Kopfzerbrechen. Grund ist die schon traditionelle Rivalität der Fangruppen beider Vereine. Die Polizei befürchtet Ausschreitungen.

Erwartet werden bis zu 10.000 Zuschauer und diverse Journalisten und Kamerateams, die sich allerdings wohl nur angemeldet haben, um über die erwarteten Krawalle zu berichten. 

Die Polizei hat deshalb umfangreiche Vorkehrungen getroffen. Bereits ab 10:00 Uhr wird das westliche Waldstraßenviertel – begrenzt durch Waldstraße, Gustav-Adolf-Straße, Friedrich-Ebert-Straße und Goyastraße – für den gesamten Individualverkehr gesperrt.

Je nach Verkehrssituation könne es im Stadionumfeld zu weiteren Sperrungen kommen, so die Polizei.

Für die Fans des FC Sachsen sind die Parkplätze Arena 1 und 2 reserviert. Die Anfahrt erfolgt nur über die Jahnallee.

Die Fans des 1. FC Lok finden ihren Parkplatz an der Goyastraße (ehemaliges Gelände der Stadtreinigung). Die Anfahrt zu diesem Parkplatz erfolgt nur vom Norden über die Waldstraße oder die Straße "Am Sportforum".
 
Die Leipziger Polizei hat das Fußballderby als Spiel mit hohem Risiko eingestuft und das Sicherheits- und Einsatzkonzept darauf angepasst. Gemeinsam mit dem Veranstalter, den Vertretern der Vereine und der Stadt wurde ein Maßnahmenpaket geschnürt, welches einem fairen Spiel den Weg bereiten und auch die Beeinträchtigungen der Leipziger Bürger möglichst gering halten soll.

Der Einsatzleiter Herr Kriminaldirektor Uwe Matthias und mit ihm sämtliche Polizisten hoffen auf ein faires Spiel. "Vor allem aber auch auf faire Fans vor und nach dem Spiel. Sollte es aber dennoch Störungen geben, werden wir diesen konsequent entgegentreten." so Uwe Matthias. Mit 193 Gefährderansprachen, einer Vielzahl von erteilten Meldeauflagen und Stadionverboten sei schon im Vorfeld des Spieles auf etwaige Fußballrowdys eingegangen worden. Trotzdem bleibe dieses Spiel brisant und lenkt das bundesweite Medieninteresse auf sich.

(msu)

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