Hüftgelenkimplantation bei Tiger gut verlaufen

Hüftgelenkimplantation bei Tiger gut verlaufenLeipzig. Nachdem die Tiermediziner der Universität Leipzig am 23.Januar 2010 in einer weltweiten Premiere einer Tigerin ein künstliches Hüftgelenk eingesetzt hatten waren alle gespannt über den Verlauf der Genesung. Offensichtlich hat “Girl“, die im Zoo Halle beheimatet ist, den Eingriff gut überstanden und sich auch an das künstliche Gelenk gewöhnt.

 

 

 

 

Die Wochen seit der Operation hat die Malaysische Tigerin “Girl“ in einem abgetrennten Innengehege verbracht, um sich in Ruhe von dem Eingriff erholen zu können. Mögliche Komplikationen nach der Operation, wie zum Beispiel ein Ausrenken des künstlichen Hüftgelenkes, traten zur Freude der behandelnden Tierärzte und der Tierpfleger aus dem Zoo nicht auf, auch die Wundnaht verheilte ohne Komplikationen. 
Zunehmend belastete “Girl“ zuletzt auch die behandelte Hintergliedmaße. Nach Angaben der Tierärzte ist die vor einiger Zeit festgestellte Lahmheit nicht mehr vorhanden.
Um dem Tier die nötige Zeit zu geben, richtig fit zu werden, haben sich die Tierärzte entschlossen, “Girl“ noch für zwei weitere Wochen in ihrer Rehabilitationsstation zu behalten. Dann soll eine Röntgenkontrolle durchgeführt werden. Im Anschluss wird entschieden, wann die Besucher "Girl" wieder im Außengehege sehen können.

(ine)

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