ver.di weitet Warnstreiks bei der Telekom aus

ver.di weitet Warnstreiks bei der Telekom ausLeipzig. Im Tarifstreit mit der Telekom haben sich die Gewerkschafter entschlossen den Druck auf die Telekom weiter zu erhöhen, daher werden die ab dem heutigen Mittwoch ausgeweitet.



Seit dem 12. Februar sind bereits in Dresden, Zwickau, Chemnitz, Leipzig, Magdeburg, Halberstadt, Halle und Erfurt mehr als 1.100  Kundenbetreuer und Techniker der Deutschen Telekom AG in den Warnstreik getreten. Nun weitet die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di die Warnstreiks am heutigen Mittwoch (18.02.2009) noch einmal aus. Es kommt nun zu weiteren Arbeitsniederlegungen in den Niederlassungen der Telekom in Leipzig, Dresden, Bautzen, Gera, Erfurt und Suhl.
 
“Die Kolleginnen und Kollegen sind entschlossen, ihre Forderungen durchzusetzen. Das zeigt die überall hohe Streikbeteiligung deutlich.“, teilte Achim Fischer nach den ersten drei Warnstreiktagen in Leipzig mit. Der ver.di-Fachbereichsleiter Telekommunikation appellierte an die Adresse der Arbeitgeber, die Warnstreiks als Signal ernst zu nehmen und in der nächsten Verhandlungsrunde am 26./27. Februar ein verbessertes Angebot auf den Tisch zu legen.
Die Gewerkschaft fordert für die betroffenen Mitarbeiter eine Gehaltserhöhung von 8,5 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Gehälter in den unteren Einkommensgruppen sollen dabei um monatlich mindestens 220 Euro, so dass diese Gehaltsgruppen im Rahmen der Tarifverhandlungen stärker angehoben werden.

(msc)

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