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Sächsische Schülercamps erfolgreich beendet

am . Veröffentlicht in Bildung

Sächsische Schülercamps erfolgreich beendetColditz/Dresden. Kultusminister Roland Wöller überzeugte sich von der Arbeit in den Sächsischen Schülercamps der Abschlussveranstaltung des Schülercamps in Colditz.



Den Schülern sprach er seinen Respekt aus, ihre Ferientage zum Lernen genutzt zu haben. Für die Teilnehmer an den Schülercamps gingen anstrengende und erlebnisreiche Tage zu Ende. Wöller ermutigte die Schüler, auch in den nächsten Wochen in ihren Anstrengungen nicht nachzulassen. "Ihr müsst die achte Klasse schaffen", so sein Appell an die Schüler im Camp. Ein guter Abschluss sei das Sprungbrett für eine Ausbildung und damit die Eintrittskarte für ein selbst bestimmtes Berufsleben. Kultusminister Wöller kündigte an, dass es die Schülercamps mit dem anschließenden Fördernetzwerk auch im nächsten Jahr geben wird.
Das Fazit zu den Camps fiel bei allen Beteiligten äußerst positiv aus. An dem Mix aus Einzelgesprächen, kleinen Lerngruppen (max. 10 Schüler) und der gemeinsamen Arbeit an Projekten waren vor allem den Jugendlichen angetan. Sie haben sich fest vorgenommen, die gewonnenen Anregungen und den Schwung mit ins zweite Schulhalbjahr zu nehmen.
"Die nächsten Wochen sind entscheidend", so der Minister. In ihren Heimatorten werden die Camp-Teilnehmer von einem Lehrer ihrer Schule und einem Sozialpädagogen weiter betreut. "Das Camp endet nicht mit den Ferien. Auch die Schulen vor Ort leisten einen großen Beitrag, um die Schüler vorwärts zu bringen.", betonte Wöller weiter. eine Besonderheit der sächsischen Camps sei das Fördernetz nach dem Abschluss der Camps bis zum Schuljahresende.
Die Programmleiterin der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS), Sabine Heimann, sprach nach ihren Besuchen in den Camps und den dortigen Mitarbeitern ein großes Lob aus. "Ebenso wie die Schüler profitieren auch die Pädagogen von ihrer Camp-Erfahrung. Sie gehen mit vielen Ideen und Elan in ihr Berufsfeld zurück.", so Heimann.
Zum zweiten Mal in diesem Schuljahr werden die Schülercamps durch die DKJS in enger Kooperation mit dem Kultusministerium durchgeführt. Im letzten Jahr waren es zunächst zwei Camps für 100 Schüler aus den Regionen Bautzen und Chemnitz organisiert wurden. Im diesem Jahr waren es fünf Camps für 240 Schüler aus ganz Sachsen. Die Camps fanden in Sayda (LKrs. Mittelsachsen), Colditz (LKrs. Leipzig), Papstdorf (Sächsische Schweiz), Pirna/Copitz und Seifhennersdorf (LKrs. Görlitz) statt. Die Schüler wurden von 27 Lehrern, 28 Sozialpädagogen und 28 Jugendleitern betreut.
Die Finanzierung der Camps und der nachfolgenden Betreuung erfolgt aus ESF- und Landesmitteln sowie Mitteln der Bundesagentur für Arbeit und der DKJS. Insgesamt stehen für solche Camps rund 900.000 Euro zur Verfügung.
Camps der DKJS gibt es außer in Sachsen auch in Zusammenarbeit mit den Ländern Berlin, Brandenburg und Hessen. Ziel aller Camps-Konzepte ist es, gemeinsam mit Fachkräften aus den Schulen und der Jugendhilfe Schulentwicklung voranzubringen. Den Jugendlichen soll neues Selbstvertrauen in ihre Leistungskraft gegeben werden, hieß es abschließend.

(ssc)

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