Schulen in Sachsen bleiben auch an Streiktagen geöffnet

Schulen bleiben auch an Streiktagen geöffnetDresden. Das sächsische Kultusministerium wies darauf hin, dass die Schulen auch in einem Streikfall eine Aufsichts- und Betreuungspflicht gegenüber den Schülern hat, daher bleiben diese auch an Tagen geöffnet, an denen gestreikt wird.


"Die Schultüren stehen auch an den Streiktagen offen", so das Sächsische Kultusministerium. An den bestreikten Schulen wird der Unterricht nicht automatisch ausfallen. Je nach dem, wie die Streikbeteiligung der Lehrer ist, werden Betreuungspläne aufgestellt bzw. finden auch die Unterrichte statt.
Die Eltern werden schnellstmöglich von der Schulleitung darüber informiert, wie der Schulbetrieb am nächsten Dienstag und Mittwoch sichergestellt werden kann. Die Schulleiter haben im Ausnahmefall auch die Möglichkeit, in Absprache mit der Gewerkschaft bzw. der örtlichen Streikleitung, so genannte Notdienstarbeiten anzuweisen.
Das Ministerium widerspricht damit einer Information der GEW Sachsen und des Sächsischen Lehrerverbandes. Sie teilten in einem Elternbrief mit, dass an Schulen, die sich am Streik beteiligen, generell kein Unterricht stattfindet.

Die dbbTarifunion und die GEW Sachsen haben für den 3. und 4. Februar zu Warnstreiks aufgerufen. Derzeit finden im Öffentlichen Dienst Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Bundesländer statt.

(ssc)

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