Berufsakademie Sachsen - Zahl der Studierenden steigt auf Rekordniveau

Berufsakademie Sachsen - Zahl der Studierenden steigt auf Rekordniveau  Dresden. Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange kommentierte heute in Dresden die veröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamtes. "Dass immer mehr junge Menschen ein Studium an der sächsischen Berufsakademie beginnen, ist ein Zeichen für die Qualität der praxisnahen Ausbildung.“



Nach den am Wochenende veröffentlichten Zahlen sind im laufenden Studienjahr 2008/2009 5.210 Studierende an den sieben sächsischen Studienakademien eingeschrieben, was 222 mehr als im Vorjahr sind.
"Die enge Verknüpfung von Theorie und Praxis an der Berufsakademie macht die Studierenden in der Wirtschaft zu begehrten Absolventen", so Stange.
In den Jahren 2009 und 2010 stehen nach Angaben des sächsischen Wissenschaftsministeriums insgesamt acht Millionen Euro mehr an Mitteln zur Verfügung. Insgesamt sollen nach Angaben des Ministeriums rund 20 Millionen Euro in 2009 und rund 24 Millionen Euro im Jahr 2010 für die Akademien ausgegeben werden.
Dr. Eva-Maria Stange: "Da mit der Mittelerhöhung durchgehend 40 Prozent (bisher etwa 30 Prozent) der Lehre von hauptberuflichen Dozenten abgedeckt werden kann, ist auch die Voraussetzung für die Akkreditierung der Studiengänge und damit die Gleichstellung der Bachelor-Abschlüsse mit denen der Hochschulen geschaffen. Außerdem kann die Kapazität der kleineren Studienakademien bis auf 600 Studienplätze ausgebaut sowie nötige Investitionen in Angriff genommen werden."
Die zusätzlichen Stellen sollen bereits zur Besetzung freigegeben sein.
Wie das Statistische Landesamt heute mitgeteilt hatte, seien bereits 40 Prozent der Studierenden (2058) in 25 Studiengängen mit angestrebtem Bachelorabschluss eingeschrieben. 2006, dem ersten Jahr der Einführung der Bachelorstudiengänge an der Berufsakademie Sachsen, waren es noch 12 Prozent aller Studierenden.
"Nach der Novelle zum Sächsischen Berufsakademiegesetz im Jahr 2008 sind die Bachelorabschlüsse der Berufsakademie denen der Hochschulen gleichgestellt. Sie sind europaweit anerkannt und eröffnen alle Wege in den nationalen wie internationalen Arbeitsmarkt. Die Absolventen können nun auch ein Masterstudium anschließen und darauf aufbauend sogar promovieren", schloss die Ministerin.

(ssc)

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