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Über 100 neue Studienplätze im Bereich erneuerbare Energien an Sachsens Hochschulen

am . Veröffentlicht in Bildung

Über 100 neue Studienplätze im Bereich erneuerbare Energien an Sachsens HochschulenDresden. Wie Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange am Sonntag mitteilte, werden im neuen Jahr mehr als 100 neue Studienplätze im Bereich der erneuerbaren Energien an Sachsens Hochschulen geschaffen.



"Der Fachkräftebedarf im Bereich des gesamten Energiesektors und speziell auf dem Feld der erneuerbaren Energien wird in den kommenden Jahren erheblich zunehmen. Vor diesem Hintergrund ist ein nachhaltig quantitativer und qualitativer Ausbau der Studienplatzkapazitäten auf diesem Gebiet dringend notwendig.", so Sachsens Wissenschaftsministerin.
Aus dem Ministerium verlautete, dass Sachsens Hochschulen den erhöhten Bedarf erkannt haben und nun entsprechend reagierten.
Die TU Chemnitz wird in zwei konsekutiven Masterstudiengängen bis zu 30 Studienplätze in diesem Jahr  schaffen, an der Hochschule Mittweida sind 60 neue Studienplätze geplant. Die TU Bergakademie Freiberg, die TU Dresden, die Hochschule Zittau/Görlitz und die westsächsische Hochschule Zwickau haben ebenfalls Erweiterungen der Angebote zum Thema Energie geplant und dies sowohl als Masterstudiengänge wie in Freiberg oder im Rahmen der Errichtung eines Zentrums für Energietechnik, wie an der TU Dresden geplant. Die Technische Universität Chemnitz plant einen forschungsbasierten Studiengang Nano-Electronics Systems Engineering, dieser soll im Rahmen des Spitzenclusters "Cool Silicon" als Kooperation zwischen drei Hochschulen des Freistaates aufgebaut werden.
"Absolventen dieser Studiengänge werden gesuchte Fachleute sein. Ich begrüße daher besonders die Kooperation der Hochschulen mit Forschungszentren und Industrieunternehmen der Energiebranche," ergänzte Staatsministerin Dr. Stange.

Studieninteressenten können sich in Sachsen derzeit an vier Universitäten und fünf Fachhochschulen für 73 Studiengänge mit einem Vertiefungsangebot im Bereich "Energie" einschreiben. Insgesamt studieren rund 9000 Studenten in Studiengängen, die entsprechende Vertiefungen anbieten. Die Spezialisierungen reichen von Energieverfahrenstechnik (TU Bergakademie Freiberg), über nachhaltige Energieversorgungstechnologien (TU Chemnitz) und International Energy Economics and Bussiness Administration (Uni Leipzig) bis zur Lehrveranstaltung zu regenerativen Energien im Studium Generale (TU Dresden). An der Hochschule Zittau/Görlitz stehen Ökologie und Umweltschutz auf dem Lehrplan, die HTW Dresden bietet u.a. Umweltmonitoring an.

(ssc)

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