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Sechs Leipziger Schulen erhalten Titel „Schule der Toleranz“

am . Veröffentlicht in Bildung

„Schule der Toleranz“ ein Titel mit dem Schulen gewürdigt werden, die besonderes Engagement gegen Antidemokratische Tendenzen wie Rechtsextremismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit zeigen. Bereits das zweite Mal dieses Jahr waren Leipziger Schulen aufgerufen sich um den Titel zu Bewerben und ihre Projekte vorzustellen.Elf Schulen haben sich beworben, von denen sechs heute ihren Titel erhalten und fünf öffentlich für ihr Engagement gewürdigt werden. Folgende Preisträger erhalten neben dem Titel noch 500 Euro, gesponsert von der Sparkasse Leipzig: die Lessingschule für ihr Projekt AG Moderatoren „Faust weg - Mund auf“ die Heinrich–Pestalozzi–Schule für „Let´s Hip Hop“ die Schule am Adler für ihre Klassenpatenschaften für ein besseres Miteinander die Schule zur Lernförderung Engelsdorf für die Projekte Sozialtraining Lebenskompetenztraining und Gemeinsames Erarbeiten einer Hausordnung sowie „Zivilcourage zeigen“ die Schule zur Lernförderung Grünau für ihr Projekt Trainingraummethode und die Schule zur Lernförderung Pestalozzi für ihr Camp zur Gewalt- und Suchtprävention. Außerdem erhalten folgende Schulen eine Würdigung: Max–Klinger–Schule (Theaterkarten für das Theater der Jungen Welt) Schule zur Lernförderung „Fritz Gietzelt“ (400 Euro von den Stadtwerken Leipzig) Lindenhofschule (für alle eine Fahrt mit dem „Gläsernen Leipziger“ mit Besichtigung der LVB-Leitstelle). Bürgermeister Prof. Dr. Thomas Fabian: „Das Leipziger Projekt ‚Schule der Toleranz’ soll den Schülerinnen und Schülern ein vertieftes Demokratieverständnis vermitteln.[...] Es ist wichtig, sich auch öffentlich mit antidemokratischen Tendenzen wie Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus auseinander zu setzen. Und dazu gehört Mut und Überwindung.“ Die Schülerinnen und Schüler sollen darin bestärkt werden, rechtsextremistische Tendenzen und Gewalt im eigenen Umfeld offen anzusprechen und ihnen zu begegnen. Ziel des Projektes ist es letztlich, ein positives Lernumfeld zu schaffen, das frei von Gewalt in ihren verschiedenen Formen ist. Die einzelnen Projekte der Schulen sind unter folgender Adresse zu finden: Leipzig.de
(Stadtverwaltung/Michael Krumrey)

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