facebook Twitter Youtube RSS

Lerncamps sollen Schüler in Sachsen fit machen

am . Veröffentlicht in Bildung

Leipzig. Sachsen bietet erstmals sogenannte Lerncamps für versetzungsgefährdete Schüler an. Laut Kultusministerium läuft der Versuch in den kommenden Winterferien an. "Die Camps sollen die Schüler für einen guten Schulabschluss motivieren und neue Bildungschancen eröffnen. Sitzenbleiben soll zur Ausnahme werden", sagte Kultusminister Steffen Flath am Mittwoch vor Journalisten in Dresden.

In den Camps werde Nachhilfe in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch. Zunächst beteiligten sich 100 Mittelschüler der achten Klassen aus den Regionen Bautzen und Chemnitz. Wie das Kultusministerium mitteilte, gab es ähnliche Angebote  bislang nur in Hessen und Berlin.

"Das Camp-Projekt ergänzt optimal unserer bisherigen Anstrengungen zur individuellen Förderung der Schüler", so Flath. Die Kosten für die diesjährigen Schülercamps belaufen sich auf rund 300.000 Euro. Allein die Finanzierung der Campbegleitungsteams beansprucht etwa 200.000 Euro.

Nächstes Jahr soll das Angebot auf ganz Sachsen ausgedehnt werden. Für die Camps stellt auch die Europäische Union Geld zur Verfügung.

(msc) 

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.