facebook Twitter Youtube RSS

Neue Fördermittelrichtlinie für Schulhausbau in Sachsen tritt in Kraft

am . Veröffentlicht in Bildung

Dresden. Mit dem Jahreswechsel ist in Sachsen eine  Fördermittelrichtlinie für Schulhausbau in Kraft getreten. Sie soll eine anhaltende finanzielle Unterstützung beim Bau und der Sanierung von Bildungsstätten durch den Freistaat gewährleisten.

Neu an der Richtlinie sind schulartabhängige Fördersätze. Bei den Grundschulen können demnach bis zu 50 Prozent, an den Mittelschulen und Gymnasien bis zu 60 Prozent sowie bei den berufsbildenden Schulen und Förderschulen bis zu 70 Prozent der Investitionen durch das Land bzw. die Europäische Union gefördert werden. Mit diesen festen Fördersätzen wird den Schulträgern ab nächstem Jahr eine bessere Planungssicherheit geboten.

Der Schulhausbau wurde in Sachsen seit 1991 mit rund zwei Milliarden Euro gefördert, so das Kultusministerium. Nach eigenen Angaben investierte das Land in den letzten drei Jahren mit 38,2 Millionen Euro die meisten Gelder für den Ausbau der Gymnasien, gefolgt von den Mittelschulen (32,5 Mio.) und den Grundschulen (29,5 Mio). Die Förderschulen und Berufsbildenden Schulen wurden mit je 17,2 Millionen Euro gefördert. Die Investitionen sollen auch dazu dienen, das Ganztagsangebot auszudehnen.

Ziel aller Fördermaßnahmen ist die Erhöhung der Bildungsqualität in Sachsen, zum Beispiel durch den Ausbau von Ganztagsangeboten.

n den vergangenen drei Jahren wurden allein aus Landesmitteln mit 38,2 Millionen Euro die meisten Gelder für den Ausbau der Gymnasien bewilligt, gefolgt von den Mittelschulen (32,5 Mio.) und den Grundschulen (29,5 Mio). Die Förderschulen und Berufsbildenden Schulen wurden mit je 17,2 Millionen Euro gefördert. Ziel aller Fördermaßnahmen ist die Erhöhung der Bildungsqualität in Sachsen, zum Beispiel durch den Ausbau von Ganztagsangeboten.

Für das Jahr 2008 will der Freistaat insgesamt 31,36 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung stellen. Davon seien rund 19 Millionen Euro  bereits vergeben. Zusätzlich können noch etwa 47 Millionen Euro vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung abgerufen werden.

(mkr) 

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.