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Honorarprofessor muss gehen

am . Veröffentlicht in Bildung

Leipzig. Die Universität Leipzig trennt sich von Honorarprofessor Dr. Michael Vogt. Das hat der Institutsrat des Instituts für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig beschlossen.


Die Vorwürfe gegen Vogt, in der rechtsextremen Szene aktiv zu sein, bestritt er bis zum Schluss, obwohl seine Aktivitäten über längere Zeit nachgewiesen wurden. Am Donnerstag fand ein ausführliches Gespräch zwischen Vertretern des Instituts für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig und Prof. Dr. Vogt statt. Im Mittelpunkt dieses Gespräches standen die politischen Aktivitäten des Honorarprofessors, die er außerhalb seiner Lehrtätigkeit an der Universität Leipzig im Zusammenhang mit Veranstaltungen und Publikationen rechtsextremer Gruppen betreibt. Im Nachgang kam der Institutsrat und auch Prof. Vogt zu dem Ergebnis, die Zusammenarbeit ab sofort zu beenden. Das Institut wird bei der Fakultät und der Universitätsleitung einen Antrag auf Beendigung der Lehrtätigkeit von Prof. Vogt an der Universität Leipzig in die Wege leiten.
Das Institut dankte Prof. Vogt für die in den vergangenen neun Jahren geleistete Lehr- und Betreuungsarbeit. Zu Gute muss man Herrn Prof. Dr. Michael Vogt halten, dass er, auch nach Aussagen der Studierenden, zu keiner Zeit politische Auffassungen oder Aktivitäten in seine Tätigkeit an der Uni Leipzig einbrachte.

(ssc)

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