facebook Twitter Youtube RSS

Zeitzeugen berichten Schülern über Erlebnisse zur Zeit des Nationalsozialismus

am . Veröffentlicht in Bildung

schulbank.jpgDresden. Acht Sächsische Mittelschulen und vier Gymnasien erhalten ab heute Besuch von Sechs Zeitzeugen der Zeit des Nationalsozialismus. Sie werden an den Schulen von ihren Erlebnissen in unterschiedlichen Haftstätten und Konzentrationslagern während der NS-Zeit berichten. Die Überlebenden im Alter von 73 bis 84 Jahren, die heute in Polen und Belgien leben, haben das Ghetto in Warschau bzw. die KZ in Auschwitz, Sachsenhausen und Ravensbrück miterlebt oder mussten sich mehrere Jahre vor den Nazis verstecken.

Bis zum 16. November  werden Schüler an den Schulen Siemens-Gymnasium Großenhain, Mittelschule Strehla, Evangelische Mittelschule Großrückerswalde, Mittelschule Schönfeld/ bei Thiendorf, Pestalozzi-Mittelschule Radeberg, Humboldt-Gymnasium Radeberg, Mittelschule Stauchitz, Hans-Erlwein-Gymnasium Dresden, Mittelschule Penig, Gymnasium Penig, Mittelschule Wilthen und an der Mittelschule Niederwiesa die Möglichkeit erhalten, mit den Überlebenden des Nazi-regimes zu diskutieren und Fragen zu stellen.

Die Aktion findet im Rahmen des Projektes "Demokratieerziehung durch Zeitzeugenbefragung" statt, welches in Kooperation des Sächsischen Kultusministeriums und dem Freiburger Maximilian-Kolbe-Werk e.V. entstand. Für Kultusminister Steffen Flath ist das Projekt ein wichtiger Baustein in der Demokratieerziehung: "Wer die Gräueltaten der Nazi-Diktatur nicht nur kennt, sondern auch die Leiden der Opfer erfährt, lernt die Demokratie zu schätzen und zu verteidigen." Durch die Möglichkeit mit den KZ-Überlebenden persönlich ins Gespräch zu kommen, ergebe sich für die Jugendlichen ein einmaliger Blick auf die eigene, deutsche und europäische Geschichte, so Flath.

(mkr) 

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.