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Konferenz Sächsischer Studierendenschaften sieht Hochschulfinanzierung als ungewiss an

am . Veröffentlicht in Bildung

Leipzig/Dresden. Nach Aussagen des Finanzministers, Stanislaw Tillich (CDU), soll das Volumen des sächsischen Landeshaushaltes  von derzeit 16,62 Milliarden Euro auf voraussichtlich 16,17 Milliarden Euro im Jahre 2011 sinken. Dies wäre ein Rückgang von 450 Millionen Euro beziehungsweise von 2,7 Prozent des jetzigen Umfangs. Da in dem genannten Zeitraum die Personalausgaben von derzeit 4,16 Milliarden Euro auf 4,34 Milliarden Euro steigen, ist der Konferenz Sächsischer Studierendenschaften (KSS) unklar, an welchen Stellen die fehlenden 450 Millionen Euro eingespart werden sollen.

Nach Ansicht der KSS ist es möglich, dass die vorgestellte mittelfristige Finanzplanung bald die sächsische Hochschullandschaft treffen und es zu weiteren eklatanten finanziellen Einschnitten im Hochschulbereich kommen könnte. Gegenwärtig gewährleistet der Hochschulkonsens den Hochschulen bis 2010 eine gewisse Planungssicherheit.

"Die Staatsregierung muss sich eindeutig positionieren, damit die sächsischen Hochschulen auch über 2010 hinaus Lehre und Forschung sicherstellen können", fordert Marco Unger, Beauftragter für Finanzen der KSS. Unger warnt, dass der Freistaat mehr und nicht weniger in die sächsischen Hochschulen investieren müsse, insbesondere vor dem Hintergrund des kommenden demografischen Wandels und des einsetzenden Fachkräftemangels.

(mkr) 

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