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Sächsische Schülerin gewinnt bundesweiten Geschichtswettbewerb

am . Veröffentlicht in Bildung

schulbank.jpgDresden. Die 18-jährige Gymnasiastin Jule Lieber vom Gymnasium St. Augustin in Grimma hat den 1. Preis beim bundesweiten Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten gewonnen. Sie erhielt die Auszeichnung für ihre Arbeit "Arbeit „Amboss oder Hammer sein. Wir waren Opfer und Täter. Was vom Pennalismus am Gymnasium St. Augustin Grimma zu DDR-Zeiten noch geblieben ist“".

Darin untersuchte die Schülerin die Unterdrückung junger Schüler durch ältere am örtlichen Schulinternat nach dem zweiten Weltkrieg.

Das Thema des diesjährigen Wettbewerbs war  "miteinander – gegeneinander? Jung und Alt in der Geschichte". Insgesamt wurden fünf erste Plätze mit je 2.000 Euro, 15 zweite Plätze mit je 1.000 Euro und 30 dritte Plätze mit je 500 Euro Preisgeld vergeben. Ausrichter ist die Körber-Stiftung in Hamburg. Mit Jule Lieber hat erstmalig in der 34-jährigen Historie des Geschichtswettbewerbs eine ostdeutsche Schülerin gewonnen, so das sächsische Kultusministerium.

Sachsen war bei den Preisträgern des Wettbewerbs stark vertreten. Neben Lieber kommen noch drei drittplazierte aus dem Freistaat:  Martina Kegel aus der 11. Klasse vom Romain-Rolland-Gymnasium in Dresden, Erik Langner aus der 7. Klasse vom Marie-Curie-Gymnasium Dresden sowie an die Schülergruppe Toni Kluge, Roy König und Martin Rehwald aus der 10. Klasse des Gymnasiums Olbernhau.

Daneben wurden in diesem Jahr erstmals auch Lehrer bundesweit für ihre Arbeit mit einem Tutorenpreis ausgezeichnet. Herma Lautenschläger vom Gymnasium St. Augustin in Grimma gewann einen der drei Preise in dieser Kategorie. Der Lehrerin ist es laut Jury gelungen, für den Geschichtswettbewerb in Sachsen ein gut funktionierendes Netzwerk von Schulen, Archiven und Fortbildnern zu bilden. Mehr als 20 Beiträge hat sie in den vergangenen Jahren bereits betreut – in diesem Jahr sogar die Arbeit von Bundessiegerin Jule Lieber. Der Tutorenpreis ist mit jeweils 1.500 Euro dotiert.

(msu) 

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