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Uni Leipzig setzt sich mit Graduiertenschule im Exzellenzwettbewerb des Bundes durch

am . Veröffentlicht in Bildung

Leipzig. Wenn es auch mit der Elite-Universität nicht ganz geklappt hat, kann sich die Uni Leipzig doch über einen warmen Geldregen aus dem Exzellenzwettbewerb des Bundes freuen. In den nächsten fünf Jahren wird die Graduiertenschule der Uni mit jährlich rund 1 Million Euro gefördert. Damit gehört die Universität Leipzig zu den 35 Universitäten deutschlandweit, die nun durch die Exzellenzinitiative von DFG und Wissenschaftsrat gefördert werden.

Zu den Gewinnern der zweiten Runde der Exzellenzinitiative zählen die Technische Hochschule Aachen, die Universitäten Göttingen und Heidelberg sowie die Freie Universität Berlin. Sie werden Elite-Universitäten. Mit den drei Gewinnern der ersten Runde werden nun insgesamt sieben Universitäten in Deutschland zu Elite-Hochschulen ausgebaut. Sie bekommen bis 2011 jeweils mehr als 100 Millionen Euro zusätzlich von Bund und Ländern für den Ausbau ihrer Spitzenforschung erhalten.

Die Exzellenzinitiative zum Ausbau der universitären Spitzenforschung ist bis 2011 mit insgesamt 1,9 Milliarden Euro ausgestattet. Damit sollen etwa 40 Graduiertenschulen mit jeweils rund 1 Million Euro pro Jahr und etwa 30 Exzellenzcluster mit jeweils rund 6,5 Millionen Euro pro Jahr gefördert werden. In der ersten Antragsrunde des Exzellenzwettbewerbs hatte sich im vergangenen Jahr die TU Dresden als einzige ostdeutsche Hochschule mit einem Exzellenzcluster und einer Graduiertenschule aus dem Bereich der Biowissenschaften im Wettbewerb um die Fördermittel durchsetzen können.

Bereits zum zweiten Mal hatte der Bund aufgerufen, sich im Rahmen der Bundesexzellenzinitiative in den Förderkategorien Exzellenzcluster, Graduiertenschule und Eliteuniversität zu bewerben. Von den sächsischen Hochschulen war lediglich die Universität Leipzig mit ihrem Exzellenzcluster "Felix Klein Center for Mathematics and its Application in the Natural Sciences", und der Graduiertenschule "Building with Molecules and Nano-Objects (BuildMoNa)" über die erste Hürde hinweggekommen und konnte zwei Vollanträge einreichen.

Der Antrag für die Graduiertenschule "BuildMoNa. Leipzig School of Natural Sciences - Building with Molecules and Nano-objects" konzentriert sich auf die interdisziplinäre Ausbildung von jungen Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftlern, basierend auf fachübergreifender interdisziplinärer Forschung und bezogen auf die Entwicklung neuer Materialien. Aus geeigneten Bausteinen wie Nanoteilchen und veränderbaren Molekülen werden vorzugsweise über Mechanismen der Selbstorganisation neue intelligente Materalien hergestellt, die umweltfreundlich und kostengünstig sind. Sprecher der Graduiertenschule sind Prof. Dr. Eva Hey-Hawkins, Fakultät für Chemie und Mineralogie, sowie Prof. Dr. Marius Grundmann, Fakultät für Physik und Geowissenschaften. 

"Damit hat sich Leipzig in Sachsen als einzige Universität in der zweiten Runde der Exzellenzinitiative durchgesetzt", freut sich Prof. Dr. Franz Häuser über den Erfolg der Universität Leipzig. Prorektor Prof. Dr. Martin Schlegel fügt hinzu: "Dieser Erfolg ist von großer Bedeutung für die weitere Entwicklung der Universität Leipzig zu einer international sichtbaren Forschungsuniversität." 

"Ich gratuliere den Wissenschaftlern der Universität Leipzig, die aus der zweiten Runde erfolgreich hervorgegangen sind und damit ihre Exzellenz bewiesen haben", sagte die sächsische Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange nachdem der Bewilligungsausschuss aus Mitgliedern der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des Wissenschaftsrates soeben ihre Entscheidung zur Exzellenzinitiative des Bundes bekanntgegeben hatten.  "Sie rückt damit in die Spitze der exzellenten deutschen Universitäten auf."

(msu)


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