Leipzig

Freier Eintritt im GRASSI Museum für Angewandte Kunst am 4. Advent

Freier Eintritt im GRASSI Museum für Angewandte Kunst am 4. AdventLeipzig. Am 18. Dezember, dem 4. Advent, lädt das GRASSI Museum für Angewandte Kunst von 10 bis 18 Uhr zum kostenlosen Bummel durch die Ausstellungen ein.

 

 

 

 

Sport

SC DHfK Leipzig verpflichtet Torwart Domenico Ebner

SC DHfK Leipzig verpflichtet Torwart Domenico EbnerLeipzig. Für die kommenden beiden Spielzeiten hat der SC DHfK Leipzig den italienischen Nationaltorhüter Domenico Ebner verpflichtet.

 

 

 

 

 

1. FC Lok Leipzig greift durch - Harte Sanktionen für die Fans

1. FC Lok Leipzig greift durch - Harte Sanktionen für die FansLeipzig. Nach dem es beim Oberliga-Spiel zwischen Dynamo Dresden II und dem 1. FC Lok im Rudolf-Harbig-Stadion wieder zu einem Zwischenfall kam, greift der Leipziger Club nun durch und versucht mit härteren Maßnahmen das Gewaltproblem in den Griff zu bekommen.



Am Freitag hatte der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) den Sonderbericht zu den Vorkommnissen veröffentlicht, die zur fünfminütigen Unterbrechung des Oberliga-Spiels zwischen Dynamo Dresden II und dem 1. FC Lok im Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion führten.
Bei der Partie kam es nach dem Führungstor der Gastgeber zu einem Zwischenfall, bei dem in den Fanblocks beider Vereine Leuchtraketen, Böller und Bengalos gezündet wurden. Dabei entsteht natürlich die Frage, wie es passieren konnte, dass die Feuerwerkskörper in das Stadion gelangen konnten, zudem ja die Fanproblematik beider Vereine bekannt sein dürfte.
Nun erhebt der NOFV gegenüber dem 1. FC Lok den Vorwurf, sich eines fortgesetzten unsportlichen Verhaltens im Sinne des § 31 Nr. 1. c) der Rechts- und Verfahrensordnung des Verbandes schuldig gemacht zu haben. Wie es hieß konnte die Polizei einige Täter aus dem Gästeblock auf Video festhalten, wodurch diese Personen auch ermittelbar seien. Bis auf die Vorfälle die zur Spielunterbrechung führten blieb es dann bis zum Schluss ruhig.
Auf Seiten der Leipziger soll ein Teil der Pyrotechnik mutwillig im Bereich der Ultras gezündet worden sein.
“Wir sind absolut enttäuscht, über das Verhalten einiger Fans. Wiederholt ist dem Verein wissentlich ein noch nicht zu beziffernder, jedoch erheblicher Schaden  zugefügt worden. Wir werden dies nicht tolerieren.“, hieß es in einer Mitteilung des fünfköpfigen Vorstand des 1. FC Lok Leipzig, der am Donnerstagabend tagte. Der gesamte Vorstand hat aus diesem Grund einstimmig beschlossen, dass die “Fankurve 1966“ für die ausstehenden zwei Oberliga-Heimspiele der Hinrunde gegen den VfB Auerbach (22.11.2009) und den VfB Pößneck (05.12.2009) nicht geöffnet wird. Als weitere Sanktion werden die den Fanclubs bislang gewährten Vorzüge, zumindest bis zum Abschluss der Hinrunde, stark eingeschränkt werden. So ist ihnen die Nutzung der Trainingshalle, eines Fan-Raumes auf dem Vereinsgelände sowie eigener Verkaufsstand zu den Heimspielen in diesem Zeitraum untersagt worden.
“Diese Sanktion ist drastisch, gerade weil in der Fankurve die Mannschaft über 90 Minute lautstark unterstütz wird, die Ultras wie so viele Lok-Anhänger zu jedem Spiel reisen, sich unzählige Stunden an der Renovierung des Bruno-Plache-Stadions beteiligten oder so imponierende Choreografien wie zuletzt gegen Erzgebirge Aue auf die Beine stellen. Doch ungeachtet dessen dürfen - egal wen es betrifft - bei derartigen Vergehen und Verstößen gegen jegliche Sicherheits- und Stadionordnung keine Unterschiede gemacht werden.“, teilte der Lok-Vorstand weiter mit. Es wurde jedoch betont: “Unsere Türen stehen 24 Stunden am Tag offen. Sowohl Ultras als auch der Vorstand und Vertreter der ersten Mannschaft können sich nach der Hinrunde an einen Tisch setzen. Doch mit einer bloßen Entschuldigung ist es nicht getan. Es muss sich eine ehrliche Einsicht und Besserung einstellen.  Jeder Fan muss endlich begreifen, ein faires, respektvolles, tolerantes und friedliches Verhalten an den Tag zu legen, gegenseitig aufeinander zu  achten, nicht zu provozieren und sich nicht provozieren zu lassen sowie aufkommende Konfliktsituationen zu meiden.  Viel mehr benötigen Verein und Mannschaft die positive Leidenschaft aller Fans des 1. FC Lok.“, hieß es in der Mitteilung abschließend.

(rsp)

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