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2,5 Millionen Euro für Kampagne "Studieren in Sachsen"

am . Veröffentlicht in Sachsen

Das Kabinett hat auf seiner heutigen Sitzung den Weg zur Umsetzung des Hochschulpaktes 2020 in Sachsen frei gemacht. Darüber informierten im Anschluss an die heutige Beratung Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange und Finanzstaatssekretär Dr. Wolfgang Voß. Demnach werden aus Mitteln des Hochschulpaktes - zunächst bis 2010 - insgesamt 2,5 Millionen Euro für eine Imagekampagne "Studieren in Sachsen" zur Verfügung gestellt. Ziel der Kampagne sei es, so Staatsministerin Dr. Stange, Sachsen als besonders attraktiven Studienstandort darzustellen und für die einzelnen Studiengänge informativ zu werben.

Darüber hinaus erhalten die fünf Fachhochschulen in Form eines Drittmittelprojektes insgesamt 9 Millionen Euro für zusätzliche Lehr- und Betreuungsangebote. Hier gehe es insbesondere darum, gerade die Bereiche auszubauen, die auf dem Arbeitsmarkt besonders nachgefragt würden.

Die vier sächsischen Universitäten erhalten eine Unterstützung von insgesamt 6 Millionen Euro, die vor allem der Umstellung im Rahmen des Bologna - Prozesses, der Qualitätssicherung und dem Qualitätsmanagement in den einzelnen Hochschulen dienen solle.

"Um die Hochschulen bei der Erfüllung der vereinbarten Ziele zusätzlich zu unterstützen, wurde die in der Hochschulvereinbarung vorgesehene Verpflichtung zum zusätzlichen Abbau von 300 Stellen in den Jahren 2009 und 2010 konkretisiert. Hochschulen, die sich erfolgreich an der Umsetzung des Hochschulpaktes 2020 beteiligen und ihre Studienanfängerplätze konstant halten können, müssen bis 2010 keine Stellen abgeben", so Ministerin Dr. Stange und Staatssekretär Dr. Voß. "Hochschulen, die die Zielzahl nicht erreichen, müssen Stellen freihalten, um sie spätestens 2010 einsparen zu können. Im Übrigen bleibt die 2003 mit den Hochschulen abgeschlossene und bis 2010 geltende Hochschulvereinbarung unberührt."

Neben den bereits genannten Maßnahmen sei ein Ausbau der Ausländerstipendien vorgesehen. Hierbei werden für Studenten aus den mittel- und osteuropäischen Staaten zusätzliche Stipendien in Höhe von 1 Million Euro bereitgestellt. Für Konzeption und Angebot von Studiengängen bzw. Lehrveranstaltungen, die sich ausschließlich an Frauen wenden und diese für technische Fachrichtungen zu gewinnen versuchen, sind ebenfalls 1 Million Euro vorgesehen.

Die Ministerpräsidenten der Länder hatten auf ihrer Sitzung am 14. Juni 2007 die Verwaltungsvereinbarung von Bund und Ländern nach Art. 91b GG zum Hochschulpakt 2020 unterzeichnet. Damit hatte sich der Freistaat Sachsen verpflichtet, über die Laufzeit des Hochschulpakts zunächst bis 2010 seine Studienanfängerzahlen auf dem Stand von 2005, d. h. 19.940 Studienanfänger jährlich, aufrecht zu erhalten. Ziel des Paktes ist es vor allem, die in den westlichen Bundesländern in den nächsten Jahren erwartete zusätzliche Anzahl an Studienanfängern mit ausreichend Studienplätzen in ganz Deutschland zu versorgen.
(SMWK/ Matthias Süßen)
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