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Leipzig

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Carl Goerdeler Preis für Kommunalwissenschaft verliehen

am . Veröffentlicht in Leipzig

Leipzig. Seit dem Jahr 1999 wird der Carl Goerdeler Preis für Kommunalwissenschaft verliehen. Die Prämie wird jährlich in Verbindung mit der Carl und Anneliese Goerdeler-Stiftung vergeben. In diesem Jahr wird der mit 200 Euro dotierte Preis an Dr. Thomas Ammermann wird für seine Arbeit "Das   Konnexitätsprinzip im kommunalen Finanzverfassungsrecht" vergeben.

Der Preis wurde von den  Kindern von Carl und Anneliese Goerdeler initiiert. Diese haten 1995 die gemeinnützige Stiftung zum Andenken an ihre Eltern ins Leben gerufen. Stiftungszweck ist die Förderung von Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie Kunst und Kultur. Vorzugsweise soll diese Förderung der Stadt Leipzig zu Gute kommen. Die Stifter wollen damit einen Beitrag zur Erneuerung der Stadt im kommunalpolitischen und kulturellen Bereich leisten und zu einer Wiedergewinnung bürgerlichen Gestaltungswillens beitragen. In diesem Jahr wird der Kommunalwissenschaftliche Preis der Stiftung bereits zum zehnten Mal verliehen.

Carl Friedrich Goerdeler  war ein deutscher nationalkonservativer Politiker und Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944. 1930 wurde er zum Oberbürgermeister von Leipzig gewählt. Da Goerdeler 1933 parteilos war, konnte er zunächst als Oberbürgermeister im Amt bleiben, auch wenn er der NS-Herrschaft von Beginn an mit großer Skepsis begegnete. Als sein nationalsozialistischer Stellvertreter während seiner Abwesenheit - entgegen einer ausdrücklichen Anweisung - das Mendelssohn-Denkmal entfernen ließ, trat Goerdeler im Dezember 1936 demonstrativ von seinem Amt zurück. Von 1937 bis 1939 reiste Goerdeler oft ins Ausland, um über die Verhältnisse in Deutschland zu informieren, auf den Verlust der Rechtsstaatlichkeit und die Judenverfolgungen hinzuweisen und vor Hitlers kriegerischen Absichten zu warnen.  Während des Krieges wurde Goerdeler einer der führenden Männer des deutschen Widerstandes. Am 2. Februar 1945 wurde Carl Goerdeler hingerichtet. Seine Frau Anneliese Goerdeler begleitete und bejahte den opferreichen politischen Weg ihres Mannes. Sie vermittelte ihren Kindern die Vielfältigkeit des Leipziger Kulturlebens, das besonders vom bürgerlichen Selbstbewusstsein und dessen Engagement für das Gemeinwohl getragen war. Sie fühlte sich insbesondere dem Leipziger Kunsthandwerk verbunden. Ihr Interesse galt vor allem den Ausstellungen im Grassi-Museum, einem der wenigen deutschen Museen des Kunsthandwerks.

(ssc/Stadt Leipzig) 

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