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Heimniederlage des RC Leipzig gegen RU Hohen Neuendorf

am . Veröffentlicht in Rugby‎

Heimniederlage des RC Leipzig gegen RU Hohen NeuendorfLeipzig. Am Samstag, den 20. September, empfing der Rugby Club Leipzig die Rugbyunion Hohen Neuendorf in der 1. Bundesliga Ost. Trainer Andreas Kuntze hatte allerdings bereits vor dem Anpfiff einige Sorgenfalten auf der Stirn.

 

 

Mit Kapitän Benno Förtsch und Vize-Kapitän Tobias Heine fehlten ihm gleich zwei wichtige Führungsspieler, so dass auf einigen Positionen umgestellt werden musste. Auch musste der angesetzte Schiedsrichter Hoffmann aus gesundheitlichen Gründen passen, weshalb der als Linienrichter angesetzte Thilo Scheibe das Amt des Unparteiischen übernahm.

Heimniederlage des RC Leipzig gegen RU Hohen Neuendorf


Pünktlich um 15 Uhr wurde das Spiel angepfiffen. Die Gäste aus dem Havelland übten sofort Druck auf das Malfeld der Gastgeber aus. Nach einer Gasse griffen die Gäste über ihre Hintermannschaft an und ein Straftritt wurde gegen die Leipziger verhängt. Die Rugbyunion nutzt die hervorragende Position vorm Goal und verbuchte die ersten drei Zähler auf dem Scoreboard. In der folgenden Phase neutralisierten sich beide Teams. Die Hohen Neuendorfer hatten Probleme mit dem Druck der Leipziger Verteidigung, aber etwas mehr Ballbesitz. Dafür blitzte das ein oder andere Mal die Gefährlichkeit der Messestädter auf, wenn sie im Angriff waren. Leider gab es in dieser Phase einige strittige Entscheidungen des Unparteiischen, was den Gastgebern einiges Kopfzerbrechen bereitete. Die Gäste konnten mit einem weiteren Straftritt ihre Führung auf 6:0 ausbauen. Nur 5 Minuten später aber folgte die Antwort des RCL. Tyrone Parson nahm nach einem Gedränge den Ball auf und riss eine Riesenlücke in die Verteidigung der Rugbyunion. Der mitgelaufene Sebastian Roczyn empfing den finalen Pass und lief zum Versuch ins Malfeld ein. Die Erhöhung von Sven Spangenberg gelang sicher und somit stand es 7:6 zur Halbzeit.

Heimniederlage des RC Leipzig gegen RU Hohen Neuendorf


Kuntze nutzte die Halbzeitpause um seine Jungs nochmal auf deren Fehler im ersten Durchgang hinzuweisen. Die Stürmer sollten mehr saubere Bälle für die Hintermannschaft holen und man solle nicht so viel mit den Entscheidungen des Unparteiischen hadern. Ein Rat der im 2. Durchgang leider nur bedingt aufging. Ein Straftritt für den RCL baute den Vorsprung auf 10:6 zunächst aus. 20 Minuten lang ging es dann munter hin und her. Extrem viele Unterbrechungen und Regelerläuterungen vom Schiedsrichter ließen kein richtiges Spiel aufkommen. Selbst eine gelbe Karte gegen die Gastgeber blieb von Punkten unbestraft. Als allerdings die Messestädter wieder vollzählig waren, drückten die Havelländer wieder auf das Malfeld der Sachsen und konnten mittig zum Versuch einlaufen. Die Erhöhung war erfolgreich und die Gäste gingen wieder mit 13:10 in Führung. Die Gastgeber versuchten sich mit aller Macht gegen die drohende Niederlage zu stemmen, aber an diesem Tag unter diesen Umständen gelang einfach nichts so richtig. Die Rugbyunion konnte sogar noch einen Straftritt und einen Versuch nachlegen, so dass das Spiel beim Stand von 21:10 abgepfiffen wurde.
Nach Abpfiff waren nur lange Gesichter bei den Spielern zu erkennen. Man hatte sich heute mehr erhofft und man war bis in die Haarspitzen motiviert in die Partie gegangen. Team-Manager Sven Paukstat erklärte nach dem Spiel: “Na ja, wenn man mal kein Glück hat, kommt auch noch Pech dazu. Wir hatten sicher keinen besonders guten Tag heute. Wir werden das Spiel in Ruhe analysieren und an den Sachen arbeiten, die bei uns noch nicht klappen. Die Dinge, die wir nicht beeinflussen können, müssen wir wohl hinnehmen, den Mund abwischen und weitermachen. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank für die Solidaritätsbekundungen der fairen Gäste aus Hohen Neuendorf. Das hat gegen den ersten Frust geholfen und lässt uns einiges vom letzten Jahr nachvollziehen.“
In der kommenden Woche müssen die Leipziger zum Tabellen-Schlusslicht, dem ebenfalls punkt- und sieglosen Berliner SV92. Anpfiff ist in Berlin um 15 Uhr.

(Text: RC Leipzig/ Bilder: ine)

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