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Kanuslalom: Spannende Duelle um Olympiatickets

am . Veröffentlicht in Kanu

Kanuslalom: Spannende Duelle um OlympiaticketsAugsburg. Die ersten beiden Rennen um die Olympiastartplätze der deutschen Slalomkanuten am vergangenen Wochenende in Augsburg boten allen Fans viel Spannung. Sicher kann sich noch keiner der Sieger von Augsburg sein, dass er das Ticket nach Rio schon gelöst hat.

 

 

In zwei olympischen Kategorien sahen die Zuschauer am Augsburger Eiskanal an beiden Tagen denselben Sieger. Im Einer-Canadier der Herren setzte sich in beiden Rennen der Lokalmatador und Olympia-Silbermedaillengewinner von London Sideris Tasiadis durch und verwies jeweils den Leipziger Franz Anton auf Platz zwei. Während Antons Vereinskamerad Jan Benzien sich am Samstag den dritten Platz erkämpfte konnte sich am Sonntag Dennis Söter von den Kanuschwaben Augsburg über Rang 3 freuen.
Im Kajak-Einer fuhr bei den Herren an beiden Tagen Hannes Aigner der Konkurrenz davon und sicherte sich so eine gute Ausgangsposition für die beiden Rennen am 16. und 17. April im Kanupark Markkleeberg. “Die Konstellation ist recht günstig für mich, abgesehen davon, dass ich bei null Punkten bin. Das schaut momentan sehr gut aus, in Leipzig noch einmal gut runterfahren – dann müsste es klappen“, freute sich der Bronzemedaillengewinner der Olympischen Spiele von London. “Aber ich darf es nicht vermasseln.“ Nachdem am Samstag Paul Böckelmann vom Leipziger Kanu-Club und Tim Maxeiner aus Wiesbaden auf den Plätzen zwei und drei landeten schob sich am Sonntag der Augsburger Alexander Grimm vor den erneut drittplazierten Maxeiner.

Lisa Fritsche aus Halle (Saale) sicherte sich in Augsburg eine gute Ausgangsposition für die verbleibenden Qualifikationsrennen in Markkleeberg

Lisa Fritsche aus Halle (Saale) sicherte sich in Augsburg eine gute Ausgangsposition für die verbleibenden Qualifikationsrennen in Markkleeberg

Eine kleine Überraschung gab es in den Kajak-Rennen der Frauen. Die als Favoritin gehandelte Ricarda Funk aus Bad Kreuznach musste sich an beiden Tagen mit Platz 3 zufrieden geben. Vor ihr landeten mit jeweils einem ersten und einem zweiten Platz die Augsburgerin Melanie Pfeifer und Lisa Fritsche aus Halle (Saale).
Bei den Canadier-Zweiern dominierten Leipziger Boote das Geschehen. Am Samstag fuhren die Weltmeister Franz Anton und Jan Benzien auf Rang eins, gefolgt von Robert Behling und Thomas Becker vom MSV Buna Schkopau und den in Leipzig trainierenden Brüdern Kai und Kevin Müller. Am Sonntag waren es dann die beiden Leipziger David Schröder und Nico Bettge, die nach ihrem vierten Platz am Samstag einen Sieg vor Anton/ Benzien feiern konnten. Behling/Becker wurden am Sonntag dritte und können so auch noch auf eine Olympiaqualifikation hoffen.

Die Olympiaqualifikation fest im Blick haben die C2-Fahrer Franz Anton (vorn) und Jan Benzien aus Leipzig

Die Olympiaqualifikation fest im Blick haben die C2-Fahrer Franz Anton (vorn) und Jan Benzien aus Leipzig

Am 16. und 17. April finden die beiden verbleibenden Qualifikationsrennen um die Olympiatickets statt. Die Rennen werden im Kanupark Markkleeberg vor den Toren Leipzigs ausgetragen, der Eintritt ist frei.
Das beste Boot der vier Rennen seiner Kategorie fährt dann zu den Olympischen Spielen nach Brasilien, wobei die drei besten Resultate in die Wertung eingehen, das schlechteste Resultat als Streichwert nicht einbezogen wird.

(ine)

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